Masters of Rockantenne 2012

Ich habe es letztes Jahr gesagt und wiederhole mich dieses Jahr gerne wieder: Das Masters of Rockantenne ist eines der bestorganisierten und angenehmsten Musikfestivals, das ich kenne.

Mit dabei dieses Jahr:

Kissin‘ Dynamite

Energiegeladen und wie immer FullPower präsentierte sich der diesjährige Opener „Kissin‘ Dynamite“. Die Mannen um Sänger Hannes Braun verstanden es, das Publikum sofort auf ihre Seite zu ziehen. Mit einem Mix der letzten Alben bis hin zu „Money, Sex & Power“ brachten sie die Zuschauer schnell auf „Betriebstemparatur“.

Stefan Dettl & Band

Ob es nur an seinem oberbayerischen Dialekt lag?

Sicher nicht! Der selbsternannte AntiMetaller war sicher ein Gewinner beim diesjährigen MORA.
– Unkompliziert, erfreulich klischee-frei, bunt, schrill, chaotisch –
Der barfüßige Stefan Dettl war der Spaßfaktor mit seiner erstklassigen Begleitband. So mancher Zuschauer im schwäbischen Augsburg wird mit den englischen Texten seiner Festivalkollegen wohl weniger Schwierigkeiten gehabt haben als mit seinen oberbayerischen Rocksongs.
Die letzte Zugabe endete dann aber für jedermann verständlich mit „Summer of Love“… 🙂

Broilers

Dann folgte erstmal sprachliches Kontrastprogramm mit zweimal Düsseldorf in Folge (zu Doro später mehr).
Aus „I schau Di oh“ wurde „Das wiiiard ein haarter Weg“.
Auch musikalisch wechselte es von klassischer Rockmusik zu (Wikipedia: )  „Oi- und Punkrock mit Rockabilly-, Soul- und Ska-Elementen“.
Broilers mit reichlich Festivalerfahrung (Wacken, Rock am Ring, WFF) nahmen mit ihren Texten kein Blatt vor den Mund, auch nicht bei den Ansagen.

Doro

Angekündigt als die Grand Dame des Metals kam Doro Pesch (ebenfalls aus Düsseldorf) wieder mal in süddeutsche Gefilde.
Zum ersten Mal an diesem Abend hielten richtige Klassiker der Rockgeschichte Einzug in die Schwabenhalle, so wie es Jimi Jamison letztes Jahr mit den Survivor Hits gelang. Ein Lied wie „Für immer“ zieht immer, auf jedem Festival. Aber Doro schaffte es, nicht nur von ihren Klassikern zu zehren, sondern wusste auch mit ihrem nagelneuen Album zu gefallen. Wie Kissin‘ Dynamite: Klassischer HardRock/Metal vom Feinsten!

Eisbrecher

Zurück nach Bayern 🙂
Vielleicht ist es zu früh um bei Eisbrecher schon von Klassikern zu reden, aber auf jeden Fall kann Eisbrecher bei jedem Konzert aus bewährtem Liedgut schöpfen. Darüberhinaus gelingt es immer wieder mit kleinen Überraschungen aufzuwarten, egal ob eine SpiderMurphy-Einlage oder Falco im neuen „Miststück“, wobei wir ja dann doch bei so einer Art Klassiker wären.
Gitarrist Jürgen darf sich langsam eine Inventar-Nummer bei der Rockantenne abholen, war er doch nur zum dritten Mal in Folge dabei (letztes Jahr mit „A Life Divided“)

Chris Thompson

Na und dann kommen wir zu einem richtigen Klassiker:
Headliner war dieses Jahr Chris Thompson ( Ex-Manfred Mann’s Earth Band) . Der Engländer hatte wohl mehr Klassiker im Gepäck als alle anderen Kollegen zusammen. Wie schon Anfang dieses Jahres beim Rock Meets Classic (übrigens wohl sogar im selben Oufit *ggg*) brachte er sein verbliebenes Publikum mit Hits wie Mighty Quinn (1967!) und  Blinded by the light zum Tanzen.

Alles in allem wieder mal ein sehr gelungener Abend in Augsburg, Danke an die „legendäre“ Conny von der Rockantenne für alles, was sie für uns „Medienberichterstatter“ leistet/managed!

Best Webradio: http://www.rockantenne.de/webplayer/

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