Xandria auf dem Weg in die Charts

Am Tag des CD-Release des neuen Albums „Sacrificium“ startete Xandria seine große Tour in Memmingen im Kaminwerk. Mit dabei waren gleich drei Vorbands.

Den Anfang machte Hokum aus München. Diese Geschichte ist allerdings schnell erzählt: an einem Abend, an dem holde Weiblichkeit und schöne Stimmen im Vordergrund standen, waren die Jungs wohl ein wenig fehl am Platze, zumindest das Publikum konnte nur bedingt etwas mit dem straighten Metal anfangen, obwohl sicherlich nach bestem Können gerockt wurde.

 

Ganz anders wurde Lyriel aufgenommen. Ein Symphonic-Band mit Folk-Einflüssen, die ihre klassischen Instrumente tatächlich nicht vom Sampling holt, sondern mit auf die Bühne nahm. Mit Cello und Violine boten die Nordrhein-Westphalen um Jessica Thierjung ein schönes Progamm, das zum Wiederkommen einlud.

Serenity war da schon eine etwas erfahrenere Band. Die Tiroler um Sänger Georg Neuhauser und die charmante Clementine Delauney hatten sicher ein paar Fans aus dem nahen Österreich mitgebracht, jedenfalls wurde die Stimmung spürbar ausgelassener. Mit etlichen Songs vom 2013’ner Album War of Ages wusste Serenity absolut zu überzeugen.

Der Höhepunkt, auf den alle gewartet haben, war wie erwartet XANDRIA. Erstmalig mit Dianne van Giersbergen als Frontfrau fiel dieses Konzert, wie schon geschrieben, auf den Erscheinungstag des richtig starken Albums „Sacrificium“. Ich hatte das Glück, dieses Album schon vorab im Test geniessen zu dürfen und auch live zeigten Xandria warum man sie als deutsche Antwort auf Nightwish und den Rest der vornehmlich holländisch geprägten Symphonic Metal Schiene bezeichnet. Stimmlich stark wußte Dianne als mittlerweile vierte Xandria Sängerin absolut zu überzeugen. Und so steuerte alles auf das MEGA Stück Valentine hin, das Publikum feierte Xandria euphorisch. Mittlerweile ist „Sacrificium“ europaweit in die Charts eingestiegen. Dieser Band ist der große Durchbruch wirklich zu zutrauen!

 

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