Das Impericon-Festival 2016 in München

Samstag, 7. Mai, 12 Uhr. Vor dem Zenith in München eine Schlange mit Menschen, die nur darauf warten die Konzerthalle abzureisen. Schon 25 Minuten nach Einlass machten Hellions den Anfang und die Halle füllte sich schnell. Sie brachen mit den Songs „Nottingham“, „Creasy“, „Quality of Life“ und „Ghoul“ jegliches Eis zwischen Bühne und Fans. Es war der Abschluss der Impericon Festival Tour und so spielten auch die Bands. Es war bei allen Künstlern so viel Power hinter ihrer Show, das auch kleine technische Fehler schnell vergeben waren. Gefolgt von Hundredth, mit Songs die sie bekannt machten wie „Free Mind/Open Spirit“ oder „Break Free“ den unglaublichen Any Given Day, Chelsea Grin, Blessthefall, Despised Icon, den genialen Bury Tomorrow, Northlane und Emmure wurde das Program auf die Minute eingehalten. Any Given Day wussten genau wie sie die Menge zum überkochen brachten und Bury Tomorrow überraschte Fans mit Neuen und Alten Songs, auch „Lionheart“ und „Earthbound“ waren mit dabei.

Eines der Dinge, die mich mal wieder total begeistert haben, war der von Monster gesponserte Friseur, bei dem man gegen ein kleines Trinkgeld einen rockigen Haarschnitt bekam. Egal, ob für den Bart oder einen Sidecut, hier war alles dabei.

Zwischen den Bands hat es sich kaum ein Besucher nehmen lassen sich in die Sonne zu liegen, einen Haarschnitt zu bekommen oder bei den Autogrammstunden von Eskimo Callboy, Callejon oder Chelsea Grin am Monster Stand das ein oder andere Foto abzustauben. Was ich mir natürlich nicht entgehen lies: Ein Foto mit Dennis Diehl von Any Given Day. Das ist auch ein Punkt den ich an den Hardcore Shows schätze, die Bands sind noch auf dem Boden geblieben im Gegensatz zu manchem Rapper.

Um 20:05 Uhr kam es dann zu einem Highlight des Festivals. Anderthalb Stunden „bekriegten“ sich Eskimo Callboy und Callejon auf der Bühne. Es war eine Show die unvergleichbar war, die zwei Bands haben es ordentlich krachen lassen. An der mehrere Meter langen Bar auf der Bühne versammelten sich dann auch die restlichen Bands und halfen beim Abschluss des Festivals bevor Hatebreed das Zenith völlig zum ausrasten brachte.

Wieder einmal wurde mir bewiesen das Fans der Hardcore/Rock/Metal Szene die nettesten und friedlichsten Menschen sind die es auf Konzerten gibt.

Im Großen und Ganzen war das Impericon Festival in München ein voller Erfolg und ich freu mich auf die Tour 2017!

Keep Rocking

 

Darleen Barth, www.darleenbarth.de

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