OUT & LOUD: EPICA

Egal wann und wo EPICA spielt, für die Besucher ist diese Band immer einer der heimlichen Headliner. Das liegt zum einen – aber nicht nur – an der Frontlady Simone Simons, die ihrem Headbanging eine Note von Ästhethik verliehen hat, die heute nur noch schwer zu finden ist, zum anderen aber noch mehr an „echten“ Metaltönen, die abgesehen vom Symphonic Einschlag völlig trendfrei, rauh und ehrlich auf die Zuhörerschaft niederprasseln. EPICA haben sich in den letzten Jahren von Album zu Album gesteigert und daher ist die Vorfreude auf das neuen Album „The Holographic Principle“ (VÖ: 30. September via Nuclear Blast) auch dementsprechend groß.

Das Out & Loud im fränkischen Geiselwind ist dieses Jahr der einzige deutsche Festival-Auftritt der Niederländer. Trotz hoher Temperaturen und – wie auf den Bildern zu sehen ist – gegen die untergehende Sonne, bot EPICA dem Publikum einer erstklassige Show und setzten an diesem Nachmittag ein echtes Ausrufezeichen. Die Zuhörer feierten EPICA wie kaum eine andere Band an diesem Tag. Endlich durfte die Frisur mal wieder nach Herzenslust durchgebangt werden.

Setlist: Origem – The Second Stone – The Essence of Silence – Sensorium – The Obsessive Devotion – Victims of Contingency – Cry for the Moon – Sancta Terra – Unchain Utopia – Consign to Oblivion

 

Text & Fotos: Matt Bischof, www.mattbischof.de

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