Oktoberfest mit PAPA ROACH

Zur besten Wies’n-Zeit rockt die Nu-Metal Ikone PAPA ROACH das Zenith in München.

Mit im Gepäck hatten sie die deutschen Bands Callejon und die Emil Bulls, die kurzfristig Frank Carter & The Rattlesnakes ersetzten. Während Calljon ihr „Kind im Nebel“ mit dem Ärzte-„Schrei nach Liebe“ bei durchaus anhörbarem Klang zelebrierten, ergoß sich bei den Emil Bulls eher eine Klanglawine ins Publikum, die wohl nur wegen des „Heimspiels“ der Münchner Band so akzeptiert wurde.
Ohnehin wartete man aber natürlich in erster Linie auf den Auftritt der Mannen um Sänger Jacoby Shaddix.

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Die legten gleich los wie die sprichwörtliche Feuerwehr: „Crooked Teeth“ vom aktuellen Album, von dem natürlich die meisten Songs des Abends stammten, gefolgt von zwei Klassikern  „Getting Away With Murder“ und „Between Angels and Insects“. Damit war die Richtung vorgegeben und Papa Roach zündete Lied um Lied mehr vor einem begeisterten Publikum.
Der erste große Moment des Abends ereignete sich dann am Ende von „Forever“: „Nothing but love and respect for Mr. Chester Bennington“! In das Lied wurde der Refrain von „In the End“ zu Ehren des kürzlich verstorbenen Linkin Park Sängers eingebaut. Eine schöne Geste!
So ging es weiter bis „Help“ auf das dann eine längere Pause folgte. Jacoby Shaddix genoß nicht etwa die andauernden, lauten „Zugabe“-Rufe, nein, er nutzte die Zeit für eine Umzieh-Pause und erschien pünktlich zur vier Songs andauernden Verlängerung in „Wies’n Tracht“ ! „Last Resort“ in Oktoberfest-Outfit hätte zu seinen Anfangszeiten auch niemand für möglich gehalten.

Genau hier liegt aber auch ein kleiner Kritikpunkt: eine der Ikonen des Nu-Metal hat sich vom „Revoluzzer“ schon ein wenig in die Mainstream-Ecke bewegt, was den Fans der ersten Stunde nicht unbedingt gefallen haben dürfte. Unabhängig davon war es professionelles Rockkonzert, bei dem das Publikum in fast ausverkauften Zenith voll auf seine Kosten kam.

 

1. Intro – 2. Crooked Teeth – 3. Getting Away With Murder – 4. Between Angels and Insects – 5. Kick in the Teeth – 6. Geronimo
– 7. Born for Greatness – 8. Scars – 9. Periscope – 10. Gravity – 11. Song 2 (Blur cover) – 12. Traumatic – 13. Forever – 14. American Dreams – 15. She Loves Me Not – 16. Lifeline – 17. Help

Encore:
18. None of the Above – 19. Dead Cell – 20. Last Resort – 21. …To Be Loved

 

 

Fotos & Text: Matt Bischof

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