Review DIRKSCHNEIDER – Back to the Roots Tour Part II 16.12.2017 Kaminwerk Memmingen

Review DIRKSCHNEIDER – Back to the Roots Tour Part II 16.12.2017 Kaminwerk Memmingen

Was als kleine Tour unter dem Motto „Ich-spiele-nochmal-alle Accept-Hits-und-dann-ist-gut“ begann, hat sich jetzt zu einer richtigen Monster Tour entwickelt. Seit 2016 spielen UDO und seine Jungs (für dieses Unternehmen unter dem Namen DIRKSCHNEIDER) diese Tour und sie wird sogar noch immer erfolgreicher. Bis 2018 soll sie noch weitergehen und mit dem Erscheinen des neuen U.D.O. Albums soll Schluss sein und nur noch unter dem Banner U.D.O weiter gemacht werden. Jetzt kommen wir sogar in den Genuss einer komplett anderen Setlist als auf der Back to the Roots Tour Part I. Da sind wir ja mal gespannt. Zu diesem und mehr Themen durfte ich vorab mit Sven Dirkschneider ein Interview führen (erscheint in kürze).

Die Veranstalter vom Kaminwerk haben DIRKSCHNEIDER heute bereits zum dritten Mal in ihren Hallen. Im April letzten Jahres im Kaminwerk, Ende letzten Jahres in der Stadthalle Memmingen und jetzt wieder im Kaminwerk. Das Konzert war zuerst für die All-Kart Halle in Kaufbeuren angesetzt wurde aber verlegt. Das macht nichts, den UDO und seine Mannen kennen sich bestens im Kaminwerk aus.
Den Support übernehmen Raven. Das kultige Trio um die Gebrüder Gallagher ist in absoluter Spiellaune obwohl sich der Gitarrist am Vortag leicht verletzt hat. Davon ist auf der Bühne aber nichts zu merken. Er schneidet wilde Grimassen und fegt wie ein Berserker über die Bretter. Mission Anheizen des Publikums definitiv erfüllt.

Dann geht’s los mit der geballten Power von DIRKSCHNEIDER. Bei der Songauswahl sind dieses mal einige Überraschungen dabei. Aber wenn man sich zu so einem Vorhaben aufmacht um nur die besten Songs von Accept zu spielen, kann man gar nichts falsch machen! Seit meinem letzten Bericht hat sich Neuzugang Bill Hudson (Savatage, Trans-Siberian.Orchestra) bestens eingefügt. Die Band ist auf der Bühne eine Macht. Die Jungs sind top eingespielt, der Sound ist klasse und das Publikum schwelgt in alten Zeiten. Trotz aller Perfektion bleibt genügend Spielraum für Spass. Die Posen, der Nebel und die Feuerfontänten ergeben eine gigantische Show. Schade eigentlich dass das in dieser Form bald Geschichte sein soll. Obwohl U.D.O. auch genügend Klassiker im Repertoire haben um die Fans zum ausrasten zu bringen. Egal unter welchem Namen, diese Band ist der Wahnsinn!!

Setlist:
The Beast Inside
Aiming High
Bulletproof
Midnight Mover
Slaves to Metal
Another Second to Be
Protectors of Terror
London Leatherboys
Fight It Back
Can’t Stand the Night
Amamos la Vida
Stone Evil
Breaker
Hard Attack
Love Child
Objection Overruled
X-T-C
Russian Roulette
Encore:
Princess of the Dawn
Metal Heart
Fast as a Shark
Balls to the Wall

Danke an Sven und die Band und natürlich an die Jungs und Mädels vom Kaminwerk für diesen überraus gelungen Konzertabend! Und an Meggy und Matthias natürlich auch. 

Bilder und Text: Tobias Vogel

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