Review Primal Fear, Riot V, Existance Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

Die französische Band Existance war mir bis dato unbekannt. Das ist das schöne an solchen 3er Packages. Man sieht seine Lieblingsbands und kann gleichzeitig auch neue entdecken. Ich machte mich also recht unbedarft auf, um die Band zu fotografieren. Umso überraschter war ich, als ich die Jungs auf der Bühne sah. Ein Feuerwerk an Spielfreude, 80er Jahre Posing und Bewegung. Die Musik passt dazu wie die berühmte Faust aufs Auge. Hier wird 80er Jahre Heavy Metal geboten. Der Sänger/Gitarrist erinnert mich mit seinen Posen und Grimassen nicht selten an Steve Vai in seiner Filmrolle als Jack Butler in Crossroads – Pakt mit dem Teufel.
Ein sehr gelungener Auftakt. Diese Band habe ich ab jetzt auf meiner Liste.

Riot V enterten die Bühne mit genau so viel Spielfreude wie ihre Vorgänger Existance sie verlassen hatten. Es ist schön wenn eine Band ihre Message mit so viel Power und Freude nach außen trägt. Sänger Todd Michael Hall ist gesanglich in Höchstform und die Instrumentalfraktion lässt nichts anbrennen. Somit erleben wir von dieser Band wieder einen klasse Auftritt. Das einzige Manko ist das der Gig „nur“ 50 Minuten dauert. In dieser Form würde ich die Band gerne mal auf einer Headliner Tour sehen. Gespielt wird hauptsächlich Material des letzen Albums gemischt mit den unverzichtbaren Hits der Band wie „Thundersteel“ oder „Sword and Tequila“. Ich bin immer noch geflasht von der Bühnenenergie die insbesondere die beiden Gitarristen Nick Lee und Mike Flyntz an den Tag legen. Seht euch meine Bilder an, da könnt ihr die Energie und den Spass förmlich greifen.

Das Motto der Tour lautet: 20 Years of Primal Fear – Apocalypse over Europe. Apokalypse natürlich aufgrund des Namens der neuen Veröffentlichung. Aber was die Band auf der Bühne zeigt kommt dem sehr nahe. Aber eins nach dem anderen.

Ich habe mich entschlossen das Meet and Greet Package mit der Band zu buchen. Und ich war begeistert. Vor Showbeginn hat man alle Musiker vor der Nase, kann mit allen reden und sich austauschen. Alle sind ruhig und gechillt, ein großer Vorteil gegenüber nach der Show, wenn die Musiker ihre Ruhe möchten oder der Buscall früh ansteht. So wurden sämtliche Fan Wünsche meinerseits erfüllt und ich habe sogar den Preis bekommen, welchen ich bei einem Primal Fear Preisausschreiben vor längerer Zeit gewonnen hatte. Somit war ich schon vor Konzertbeginn glücklich.

Die ersten beiden Bands haben das Publikum schon richtig angeheizt. Aber Primal Fear legte locker noch ein bis zwei Gänge drauf. Über die musikalischen Fähigkeiten der Beteiligten brauche ich kein Wort verlieren, den hier sind ganz klar Weltklasse Musiker auf den Brettern die die Welt bedeuten. Dasselbe gilt auch für den Sänger Ralf Scheepers. Und trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie sensationell er das Live Programm der Band meistert. Gänsehaut pur. Geboten wird ein Querschnitt der bereits erwähnten 20 Jahre aber auch einiges Material von der neuen Scheibe. Die Stimmung ist sprichwörtlich am überkochen und man kann es in den Gesichtern der Zuschauer sowie der Band sehen, das hier alles passt.

Ein wirklich toller Konzertabend geht zu Ende. Und der Dank geht wieder einmal an Meggy Schneider und sein Rockabend Concerts Team, sowie an Matthias Ressler und sein Kaminwerk Team. Ich liebe es!

Euer Rock´n Roll Reporter

Tobias

 

Bilder und Text: Tobias Vogel

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