06.08.2017

Review Bang your Head Balingen Tag 2

Review Bang your Head Tag 2

Der zweite Tag beginnt auf dem Bang your Head mit dem Treffen von vielen Freunden. Freunde die man nur einmal im Jahr sieht. Und das muss man ausnützen! Aber es werden auch laufend neue Freundschaften geschlossen. Und deshalb liebe ich den wohlbewachten Wahnsinn eines Metal Festivals. Heute habe ich einen straffen Zeitplan: viele tolle Bands, einen Haufen Autogrammstunden, welche es zu besuchen gilt und ein Interview. Also auf geht’s!

Den musikalichen Anfang übernimmt Steve Grimmett´s Grim Reaper. Der Auftritt dieser Band stand lange Zeit in Frage, da es eine Zeit lang nicht gut um die Gesundheit des Sängers stand. Aufgrund einer sehr aggressiven Infektion musste Steve ein Teil von seinem Bein amputiert werden. Somit war unklar ob es die Gesundheit des Musiker zulassen würde beim BYH aufzutreten. Es war ein etwas mulmiger Moment als Grimmett im Rollstuhl auf die Bühne geschoben wurde. Als er sich erhob um mit einer Krücke den ersten Song zu singen, erntete er Beifall. Und das tat dem Mann sichtlich gut. Die Band zockte neues und altes Material und vor allem der Drummer Paul White hatte extreme Spielfreude. Toller Auftritt!

Danach hieß es gleich meinen Freunden von Almanac einen Besuch zur Autogrammstunde ab zu statten. Leider war die Schlange für Magnum zu voll, also gleich weiter zum Auftritt von Lee Aaron. Hier wurde ein Traum für viele Altrocker war. Denn die Dame war damals schon sehr ansehnlich und steht dem heute in nichts nach. Sie war lange Zeit nicht mehr in der Metal Szene aktiv und von daher war großes Interesse am Auftritt der „Metal Queen“ aus Kanada. Ich bin war nicht mit dem Material von ihr vertraut (bis auf eben „Metal Queen“), aber der Auftritt war meiner Meinung nach gut. Das Publikum war auf jedenfall begeistert.

Und ich muss weiter um Autogramme zu holen. Und zwar von der Legende Rose Tattoo und meinen Lieblingsrockern aus der Schweiz: Krokus. Leider habe ich dadurch RIOT V verpasst. Ich hab sie zwar entfernt gehört, konnte mir aber dadurch kein wirkliches Urteil bilden. Außerdem war die Nachfrage an Rose Tattoo so groß dass das BYH Team Mühe hatte die Leute in der geplanten Zeit unterzubringen. Ich finde es einfach toll wenn solche Bands sich die Ehre geben um mit den Fans zu plaudern und Fotos mit ihnen machen. Daumen nach oben!

Magnum stehen jetzt bereit um uns mit feinem Pomp Rock zu unterhalten. Und das machen sie auch in gewohnter Weise. Auch wenn mal jemand Bob Catley ein neues Hemd schenken könnte, ist er doch der „Geschichtenerzähler“ im Magnum Universum. Mit solchen Hits im Gepäck wie „On a Storyteller´s Night“, „How far Jerusalem“, „Les Morts Dansant“ und „Vigilante“ kann man gar nichts falsch machen.

Dann schnell ab zu Almanac Show in der Halle. Ich finde die Band klasse. Vorallem komme ich heute in den Genuss sie zum ersten Mal mit allen drei Sängern (bzw. 2 Sänger und einer Sängerin) live zu erleben. Und die Jungs und das Mädel um Victor Smolski hauen ihr Material mit mächtig Dampf raus. Der neue Bassist Tim und der neue Drummer Zacky sind absolut integriert und die Songs kommen tight rüber. Ich freu mich an dieser Stelle schon aufs neue Album. Einziger Wehrmutstropfen: Ich muss nach drei Songs aus der Halle um zur Krokus Show zu gehen. Die Überschneidung tut mir echt weh!

Krokus haben gute Laune. Und Bock ihre Hits in der Mittagssonne unters Volk zu bringen. Ich weiss das die aktuelle Scheibe „Big Rocks“ eine Coverscheibe ist. Aber auf „Rocking in the Free World“ und „Mighty Quinn“ hätte ich verzichten können und mir vielleicht „Tokyo Nights“ oder „Playin´ the Outlaw“ gewünscht. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Denn ansonsten werden nur Hits wie „Screaming in the Night“, „Bedside Radio“, „Fire“ und eine klasse Version von „Headhunter“ geboten. Danke, jederzeit wieder.

 

Nach diesem Auftritt war ich beim Souls of Rock Stand und führte ein Interview mit Daniel. Und die Souls of Rock Crew hat mich so begeistert, dass ich zwischen den noch folgenden Konzerten immer wieder mal vorbeischauen musste. Interview folgt in Kürze. Tolle Klamotten, tolle Foundation, tolle Menschen!!

 

Und jetzt folgt der Headliner der Herzen: Rose Tattoo. Angry Anderson und seine Mannen haben Balingen fest im Griff. Hier weiss man was man bekommt und das ist auch gut so. Schweißtreibender Aussie Rock´n Roll. Die Autogrammstunde bestätigte schon ein großes Interesse. (Hier bot ein Fan 100 Euro für eines der in kurzer Zeit ausverkauften „Rose Tatto rocks Balingen“ Shirts). Aber die Stimmung beim Auftritt war einfach nur sensationell. Anderson hat Spass (und Durst) und die Menge feiert. Danke dass ich das erleben durfte!

Dann kam es zum vieldiskutierten Auftrtitt von Vince Neil.

Hier die Fakten:

Vince Neil war für mich noch nie ein Sänger wie Dio oder Dickinson oder Halford. Bei Mötley war zwar er der Sänger aber auch des öfteren den Schwachpunkt der Show. Deshalb habe ich nicht wahnsinnig viel erwartet. Umso erstaunter war ich als die Show anfing. Die Band bestand aus den Slaughter Jungs, welche wirklich tight und sehr kraftvoll spielten. Dazu war die Stimme von Vince für seine Verhältnisse gut in Form. Und so durfte ich Songs wie „Dr. Feelgood“, „Looks that Kill“ oder „Shout at the Devil“ live in musikalisch hervoragender Form genießen. Bis dahin alles ok.

Leider fehlte der Sänger dann für ca 15 – 20 Minuten in denen die Band Klassiker von Led Zeppelin und Black Sabbath spielte bei denen der Gitarrist den Gesang übernahm. Das sorgte für Unmut. Und als die Band nach ca 65 Minuten von der Bühne ging, war leichte Ratlosigkeit angesagt.

Danach wurde auf dem Gelände und im Netz viel diskutiert. Ich habe ein Statement vom Veranstalter Horst Franz auf meiner Seite gepostet. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.

So, Tag 2 geschafft. Ab ins Bett!

Text und Bilder: Tobias Vogel

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26.07.2017

Review Bang your Head Balingen Tag 1

REVIEW

Bang your Head Balingen 2017 Tag 1

Es ist mal wieder soweit. In Balingen findet das Familientreffen der Rock und Metalszene statt. Dementsprechend mit viel Vorfreude ab ins Auto und nichts wie hin! Die Anreise verlief problemlos, kurz im Hotel eingecheckt und dann gleich aufs Gelände.

Die erste Band heisst Killcode und kommt aus New York. Letztes Jahr war sie die letzte Band in der Halle, dieses Jahr darf sie das Festival auf der Open Air Bühne eröffnen. Und das machen die Jungs mit Bravour. Ihr Hard Rock mit modernen Elementen sowie auch Southern Rock Einflüssen kommt sehr gut an. Daumen nach oben!

Dann geht’s weiter mit Crystal Viper aus Polen. Gewohnt guter Auftritt der Band um Frontfrau und Gitarristin Marta Gabriel.

Leider muss ich gleich weiter zu den Autogrammstunden von Slaughter und Killcode. Was heisst hier leider, ich finde es toll das hier Bands spielen die sehr selten auf deutschen Bühnen anzutreffen sind. Seien es gerade Newcomer wie Killcode oder Bands wie Slaughter und Steve Grimmet´s Grim Reaper. Das ist schon sehr kultig und ich als Fan bekomme hier ganz große Augen wenn solche Bands auch noch Autogrammstunden abhalten. Gleich im Anschluss mache ich ein Interview mit Killcode und die Jungs sind sehr symphatische Zeitgenossen. Hier geht es zum Interview: https://www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/videos/1714173585542998/

Dann geht’s weiter zu Orden Ogan. Ganz im Stil ihrer neuen Platte „Gunmen“ ist die Bühne auf Western getrimmt. Die zwei Zombie Cowboys im Hintergrund sowie das Bandmaskottchen auf dem Backdrop machen eine gute Figur im Western Kontext. Und die Band legt auch gleich los als gäbe es kein Halten mehr. Kraftvoll mit viel Spielfreude wird neues und altes Material in die Mittagssonne geballert. Klasse Auftritt und die Untermalung mit Feuerfontänen tut ihr übriges.

Jetzt gibt es es was für die Glam und Hair Metal Fans. Slaughter sind Anfang der 90er aus der Vinnie Vincent Invasion (ihr wisst ja, der Kiss Gitarrist) hervorgegangen, bis sie leider (wie so viele andere Rock Bands) Probleme mit der aufkommenden Grunge Bewegung hatten. Gerade deshalb freue ich mich die Band endlich mal live zu erleben. Und die Band um Frontmann Mark Slaughter lässt es so richtig krachen. Bassist Dana Strum, Gitarrist Jeff Blando und der Ausnahmedrummer Zoltan Chaney bieten eine sehr kurzweilige Show. Was der der Sänger an Energie vermissen lässt, macht der Drummer wieder gut. Er sitzt keine Sekunde still, spielt im Stehen, springt auf sein Drumset, nimmt ein Becken ab und klopft damit auf die anderen Becken, legt seinen Fuss auf das Set oder auf die Hi Hat…. und spielt dabei ohne einen einzigen Fehler weiter. RESPEKT!

Weiter in die Halle zu Eclipse. Die Schweden halten was ich im Vorfeld über sie gehört habe. Melodischer Hardrock der manchmal schon an die AOR Türe klopft. Tolle Band, klasse Stimmung. Das war mein erster Eclipse Gig aber sicher nicht mein letzter.

Mit Demon wird es schön kultig in Balingen. Die Band um Dave Hill hat sichtlich Spass. Und das Material kommt sehr gut beim Publikum an. Solche Bands sind eine willkommene Abwechslung im Festivalbilling.

Auf der Festivalbühne stehen Venom und danach Satyricon. Ist beides nicht meins. Komme ich einfach nicht klar damit. Das macht aber nichts. Denn ich freue mich wahnsinnig auf Saxon.

Dafür gibts hier noch ein paar Impressionen:

Und dann kommt der Moment. The Mighty Saxon in Balingen als Headliner auf der Bühne. Ich liebe es. Über den Sound von Saxon brauche ich wohl hier nichts zu sagen. Hit reiht sich an Hit und Band ist wahrlich mächtig. Biff Byford (obwohl erst kürzlich operiert) bangt und singt sich durch die Setlist wie immer. Ab und zu sieht man ein Lächeln auf dem Gesicht des Saxon Frontmanns. Es macht allen Spass, der Band und dem Publikum. Tolle Show mit Feuer und Lichteffekten und natürlich dem Adler. Der darf bei sowas nicht fehlen. Eine Setlist für eine Saxon Headlinershow zu machen ist für die Band wahrlich nicht einfach. Denn sie haben einige Nummern im Gepäck die unbedingt gepielt werden müssen. Aber die Songauswahl kann sich mehr als sehen lassen.

Setlist:

Battering Ram

Let Me Feel Your Power

Sacrifice

Motorcycle Man

Power And The Glory

Solid Ball Of Rock

And The Band Played On

20,000 Feet

Dallas 1 PM

The Eagle Has Landed

747 (Strangers in the Night)

Strong Arm Of The Law

Heavy Metal Thunder

Princess Of The Night

Wheels Of Steel

Crusader

Denim And Leather

Glücklich mache ich mich auf den Weg ins Hotel. Für den ersten Tag heisst es: Over and out.

Bilder und Text: Tobias Vogel

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11.07.2017

Review Volle Kraft voraus Festival 2017

Review Volle Kraft voraus Festival 2017 in der Ratiopharm Arena Neu Ulm

 

Eisbrecher organisieren ihr eigenes Indoor Festival mit befreundeten Bands. Die Location bietet genügend Platz und sehr gute Parkmöglichkeiten. Dazu befindet sich im Außernbereich der Arena noch ein Biergarten. Die Vorzeichen stehen äußerst gut. Na dann mal „Volle Kraft voraus!“

Den Anfang übernahmen And Then She Came. Und wahrlich, sie kamen, sie sahen und sie siegten. Den meisten Anwesenden nicht unbekannt von ihrem vorherigen Betätigungsfeld (Krypteria) wurde die Band sehr offen empfangen. Der Mix aus Rock, Alternative und Metal tat sein übriges um die Fans anzuheizen. Sehr sympathische Band, bin gespannt wie ihr Weg weitergeht!

Danach trieb die UNZUCHT ihr Unwesen in Neu Ulm. Der treibende Dark Rock/Metal der Gruppe hat mächtig Dampf und kommt gut an. Nicht wenige Unzucht Fans befinden sich im Publikum. Songs der Marke „Neuntöter“ (mit dem wenig positiven Refrain: „Alle müssen sterben“) werden abgefeiert. Mir gefällt die spezielle Mischung aus Rock und Metal, den dezenten Synthie Samples und den deutschen meist sehr dunklen Lyrics. Durchaus zu empfehlen.

Nun war es Zeit für die Lord of the „Fucking“ Lost. Die in 2007 gegründete Band geniesst sehr grosses Ansehen in der dunklen Szene. Der Dark Metal der Hamburger hat mehr Synthies und Samples zu bieten, aber genau das macht den Reiz aus. Vorallem wird hier auf auf die Optik gesetzt. Corpsepaint und Klamotten, sowie schräge Verkleidung und Show des Keyboarders tun ihr übriges. Das Publikum ist begeistert. Leider konnte die Band nicht zur Autogrammstunde erscheinen aufgrund Stau Probleme. Der Show merkte man allerdings nichts an. Ich habe mich nur gewundert wieso Drummer Tobias Mertens nicht mit dabei war. Der Ersatzmann war mir leider nicht bekannt, machte seine Sache aber bestens.

 

An dieser Stelle kommen wir nun zum Exoten im Billing. Hier sucht man vergeblich verzerrte Gitarren, Bass und Drums. Bei Welle:Erdball wird komplett auf Electronic gesetzt. Der Sound ist eine Mischung aus Neuer deutscher Welle, New Wave und einem Schuss Kraftwerk. Versteht mich nicht falsch, das ist nicht schlecht sondern im ersten Moment einfach anders. Als die Sängerin dann noch plötzlich weiße Flügel wachsen beim Song „1000 Engel“ ist es endgültig geschehen. Ich fühle mich in die 80er zurückversetzt.
Anders, kurzweilig und imposant. Gerne wieder mal. Und ich habe bei der Autogrammstunde festgestellt, die 4 sind richtig liebe Menschen. Macht weiter so!

Danach ballern Combichrist die Fangemeide in Grund und Boden. Die Band scheint viele eingefleischte Unterstützer im Publikum zu haben. Checkt auch hierzu mal mein Fan Foto aus der ersten Reihe.
Wer im Vorprogramm von Rammstein ohne Probleme bestehen konnte, dem kann so schnell nichts mehr schocken. Und so powern sich Combichrist routiniert durch ich Programm. Und die Menge beginnt nicht nur aufgrund der Temperaturen zu schwitzen.

Und nun war der Zeitpunkt gekommen. Eisbrecher sind die Veranstalter und Headliner des ersten Volle Kraft voraus Festivals. Diese Band brauche ich wirklich nicht mehr beschreiben, der Bekanntheitsgrad dieser Gruppe ist enorm! Die Combo um den Hit Schreiber Noel Pix und den Zeremonienmeister Alexander Wesselsky ist eine Größe im Bereich Rock, Gothic, Elektro. Sehr amüsant als Alex erzählt dass eine 70jährige Dame zu ihm sagte: „Sie sind doch der Graf, ihre Musik gefällt mir!“ Das kann ja mal passieren.

Eisbrecher feuern ein Hitfeuerwerk in bester Sound- und Lichtqualität ab. Ein Best of Programm und zwei neue Titel (die Single: „Was ist hier los“ und „Wahnsinn“) werden den Fans in die Gehörgänge gedrückt.

Tolles Festival mit klasse Bands, toller Organisation und einer perfekt gelegenen Location. In Kürze wird der Termin für das „Volle Kraft voraus Festival II“ bekannt gegeben.

Text und Bilder: Tobias Vogel

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Zweites Bilderset:
Matt Bischof

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01.07.2017

ROYAL REPUBLIC ROCKT

Ulmer Zelt, 29.06.2017

Im Rahmen ihrer „The Weekend Man Tour“, die die vier Schweden u.a. auch ans Greenfield Festival und ans WFF führte, machte ROYAL REPUBLIC auch am Ulmer Zelt Halt. „Halt machen“ ist wohl eher der falsche Begriff, denn der Schwedenhappen ist nicht zu halten. Mit vier Energie und Spielfeude rockten sie unter schwülwarmen Bedingungen.
Doch von vorne: es ist 20:00 Uhr Konzertbeginn von ROYAL REPUBLIC im Ulmer Zelt. Die Schweden sind pünktlich um 20:00 Uhr…..   am Stuttgarter Flughafen. Ein Unwetter zwang zu einer Flugänderung, so dass das Konzert erst mit eineinhalb stündiger Verspätung beginnen sollte. Als kleines Bonbon wurde die Setlist spontan um drei weitere Songs erweitert: ein feiner Zug!

Es ist nicht so ganz einfach, den Musikstil von RR zu definieren, eigentlich ein Sammelsurium aus allem was nur ansatzweise rockt. Rock’n’Roll über Alternative bis Hardrock, selbst für Coverversionen sind sie sich nicht zu schade, wenn es reinpasst. Dem Ulmer Publikum hat es sichtlich Spaß gemacht und das nicht nur, weil der etwas härtere Rock in diesem Jahr ein wenig kurz kam. Ich habe ROYAL REPUBLIC erstmal in ihrer Anfangszeit 2011 fotografiert ( http://www.music2u.de/2011/10/masters-of-rockantenne-2011/ ). Seitdem hat das Quartett eine erstaunliche Entwicklung genommen. Besonders Sänger Adam Grahn hat sich zu einem echten Entertainer entwickelt. Den musikalischen Höhepunkte erreichten Royal Republic pünktlich vor dem ausgedehnten Zugabenteil mit „Tommy-Gun“ um dann einen grandiosen Konzertabend mit „Full Steam Spacemachine“ zu beenden.

 

Fotos & Text: Matt Bischof

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19.06.2017

Review Headbanger Night Schmalegg (RV) mit Freedom Call, Mystic Prophecy, Mynded

REVIEW 04.06.2017 Headbanger Night Schmalegg (RV)

Die Jungs von Mynded durften die Headbanger Night im Festzelt von Schmalegg eröffnen. Und diese Chance wurde ordentlich genutzt. Die Band spielt Thrash Metal und weiss die Zuschauer zu animieren. Das Stageacting und der Sound passen, der Sänger agiert immer wieder mit dem Publikum und die 4 jungen Musiker haben sichtlich Spass. Der Höhepunkt des Sets ist die Coverversion von Testaments „Into the Pit“, den hier bildet sich tatsächlich ein kleiner Circle Pit vor der Bühne.
Weiter so Jungs, ihr rockt!

Die zweite Band des Abends ist Mystic Prophecy. Und das ist die ideale Band um jetzt noch einen draufzusetzen! Die Jungs und das Mädel bieten nämlich erstklassigen „Auf-die-Fresse-Metal“! Sie lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier eine exzellente Live Band auf den Bretten steht. Die Band ist tight, der Sound ist gut und Musiker sowie Publikum geben ordentlich Gas. Egal ob neuere Songs wie „Burnin out“ oder „Killhammer“, oder die alten Hits wie „Ravenlord“ und „Savage Souls“, es passt alles. Abgerundet wird das ganze mit dem obligatorischen Black Sabbath Cover, welches schon zum Eigengewächs mutiert ist: Paranoid.

Alle Bandmitglieder standen danach am Merch Stand bereit um Autogramme zu geben, zu quatschen oder Bilder zu machen. Ich habe es einmal gesagt, ich sage es wieder: Das ist gelebte Fannähe. Bis zum nächsten Mal.

Freedom Call sind der heutige Headliner. Und das zu Recht, befinden sie sich doch gerade auf ihrer großen „Masters of Light“ Tour. Die Franken polarisieren mit ihrem Happy Metal. Enweder man mag sie oder nicht. Interessant war hier das Gespräch, welches ich vor dem Zelt belauschen durfte: „Das ist alles so happy und so froh was der da singt. Und die Band um ihn rum macht Schlager“. Daraufhin sein Kumpel: „Sehen wir es so: Wir sind hier, wir haben Eintritt bezahlt, lass uns trinken!!“
Das sind natürlich Ausnahmefälle, den ich und 99,9% der Anwesenden waren nämlich hier um dem Happy Metal von Freedom Call zu lauschen. Man könnte es aus epischen Melodic/Speed Metal nennen.

Die Band weiss um ihre Stärken und spielt sie gekonnt aus. Ein imposanter Bühnenaufbau unterstützt dabei die Musiker. Der symphatische Frontmann Chris Bay dirigiert das Publikum und bringt es spielend zum bangen und singen. Hier brennt nichts an und das Publikum geht richtig ab.

Setlist
Tears of Babylon
United Alliance
Kings Rise and Fall
Union of the Strong
Freedom Call
Hammer of the Gods
Masters of Light
Carry On
Mr. Evil
A Perfect Day
High Up
Hallelujah
(Leonard Cohen cover) (with alternative lyrics)
Metal Is for Everyone
Encore:
The Circle of Life
Power & Glory
Warriors
Land of Light

Fazit:
Tolle Bands, schöne Lage und eine sehr nette Crew. Danke an Freedom Call Official, Mystic Prophecy, Mynded und an Jochen und seine Crew. Das nächste Jahr auf jedenfall wieder!
Bis dahin Rock on.

Text und Bilder: Tobias Vogel

Mehr Infos zu den Bands und auch Interviews findet ihr unter:

www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/

24.05.2017

Sinner „Tequila Suicide“ Tour

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27.04.2017

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19.04.2017

Bryan Adams Open Air !!!

VORANKÜNDIGUNG:  Der Rocker für alle Jahreszeiten live 30 Jahre Nonstop-Erfolg Im „Summer of 17“ in Schwarzenberg, Neu-Ulm, Würzburg, Offenburg & M‘gladbach Nach seinen ausverkauften Arena-Konzerten mehr…

18.04.2017

Andreas Kümmert begeisterte Hassfurt – Akustik-Tour 2017

Andreas Kümmert tourt im Moment mit seiner Akustik-Tour durch die deutschen Hallen. 2013 gewann er herausragend die 3. Staffel von „The Voice of Germany“. Seine Reibeisenstimme zaubert Gänsehaut. Gepaart mit seinem Repertoire aus Blues, Pop und Rock, erinnert Kümmert an den Meister des „Rock and Blues“, Joe Cocker. Vielen ist er aber auch noch durch seine Absage an den Eurovision Song Contest im Jahr 2015 in Erinnerung geblieben. Das Eingeständnis, Angst gehabt zu haben, macht ihn jedoch menschlich und sympathisch, und es zeugt von Größe. Heute merkt man dem Songwriter davon kaum noch etwas an. Im Gegenteil, Andreas Kümmert führt locker durch sein neues Programm, die Lacher immer auf seiner Seite. Als Live Entertainer ist er längst eine Größe für sich, was die rasch ausverkauften Hallen bezeugen.Mit seinem Keyboarder Sebastian Bach gastierte er am 13.4. in der Stadthalle Hassfurt.

Die Bestuhlung und das karge Bühnenbild irritierten im ersten Moment ein wenig. Allerdings wurde schnell klar, dass Andreas Kümmert keine großen Showelemente und Lichter braucht, um das Publikum einzufangen. Bereits nach dem Intro gelang ihm dies mit den ersten Tönen. Mit einer Stimme zum Niederknien und seiner Mimik schafft Kümmert, was andere Künstler nicht schaffen, er zieht die Menschen in seinen Bann, trotz Minimalismus auf der Bühne.

Als roten Faden gab er dem Publikum das Thema „Fahrrad“ an die Hand, mit dem er locker und souverän durch das komplette Konzert führte. In den Überleitungen witzelte er immer wieder gekonnt über dieses Thema und führte so zum nächsten Song, begleitet von Lachen und Zurufen. Als Erklärung gab es die Aussage: „Ich muss hier Quatsch labern, sonst gibt es keine Gage!“. Die Gags seien allerdings von Stefan Raab geschrieben worden. Den Song „Falling“ widmete er sodann auch seinem Fahrradhelm, der ihn bei so manchem Sturz geschützt hatte, „Hey Louise“ sang er für sein Fahrrad. Bei „Silver and Gold“ entschuldigte er sich für den fehlenden Drummer. Als Begründung verwies er mit Ironie und einem Augenzwinkern auf dessen bekanntgewordenes Intimpiercing, weswegen man sich leider von ihm trennen hätte müssen. Mit „Route 66“ gab es eine Hommage an die gleichnamige Straße und eine Gratulation zum 61. Geburtstag. Langweilig wurde es zu keinem Zeitpunkt. Andreas Kümmert wirkte gefestigter denn je und führt mit Coolness durch die ausverkaufte Show.

Hauptsächlich brachte Kümmert Songs seines neuen Albums „Recovery Case“, welches im September letzten Jahres erschienen ist. Fehlen durfte jedoch auch „Rocket Man“ nicht, sein wohl berühmtestes Cover.

Die mittlerweile mehr als umfangreiche Bühnenerfahrung von Andreas Kümmert zahlte sich auch an diesem Abend aus. Frenetisch gefeiert verwies er zum Abschluss noch darauf, dass er nun Krankmeldungen am Merch ausstellen würde. Die wenigsten wollten sich das entgehen lassen.

Andreas Kümmert ist ein Musiker, der bodenständig geblieben und frei von Starallüren ist, eben zum Anfassen. Wer sich von seinem Talent überzeugen und verzaubern lassen möchte, muss sich sputen. Die Tour endet schon im Mai.

20.04.2017 Bayreuth | Europasaal
21.04.2017 Hallstadt | Kulturboden
22.04.2017 Augsburg | Kantine
28.04.2017 Celle | CD Kaserne

18.05.2017 Reutlingen/ Franz K

Das Konzert am 20.5. in Neumünster ist bereits ausverkauft.

Text & Fotos: Tanja Will

https://www.facebook.com/LichtARTen/

www.lichtarten.com

09.04.2017

Wolfgang Ambros – „Ambros pur Vol. V“ Tour

Heute ist das Abschlusskonzert der Frühjahrstour von Wolfgang Ambros im Memminger Kaminwerk. Die bestuhlte Halle ist gut gefüllt und das Publikum wartet sehnsüchtig auf den mehr…



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