10.11.2017

Review CD Release Party SOULDRINKER 03.11.2017 Traube Bellenberg

Review CD Release Party SOULDRINKER 03.11.2017 Traube Bellenberg

Killswitch waren der Support für die Souldrinker Show am Freitag. Die Jungs wärmten das Publikum ordentlich mit Covern an. Am Anfang noch etwas steif aber mit der Zeit immer lässiger spielten sie sich zu den Zuschauern durch. Es gab zwar den ein oder anderen Patzer aber durch die Hingabe und Spielfreude der Band war das schnell vergessen. Der Sänger konnte mit seinen kurzen und knappen schwäbischen Ansagen punkten. Lediglich sein Habitus der wie eine Mischung aus Joe Cocker und Ozzy Osbourne rüberkam, war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Aber jeder so wie er will! 😉
Pluspunkt war auch eindeutig die Songauswahl denn die Jungs spielten Beastie Boys, Dropkick Murphys, Motörhead, AC/DC und Black Sabbath und umschifften somit die Liste der zum 100.000 mal tot gecoverten Songs.

El Puerto Records hat mal wieder eine tolle Band am Start und so laden sie die Metalgemeinde ein um die Veröffentlichung der Debüt CD zu feiern. Bei Souldrinker sind 4 Vollblutmusiker am Werk. Egal ob Iris Boanta am Gesang, Chris Rodens am Bass, Markus Pohl an der Gitarre oder Steffen Theurer am Schlagzeug, jeder der 4 ist live ein Aktivposten. Somit steht die „Rampensau“ Markus Pohl nicht alleine, nein, jeder Musiker gibt alles und somit ist viel Action auf der Bühne. Bei den Songs des Debüts ist kein einziger schwacher Song zu finden und es rappelt mächtig in der Traube. Die Location ist voll und das Publikum ist begeistert. Ist ein kein Wunder, die Band ist mega symphatisch und heizt mit ihrem Metal kräftig ein. Und genau wie ich es liebe stehen Souldrinker sofort nach dem Konzert für Autogramm- und Bilderwünsche zur Verfügung. Klasse!
Vielen Dank an meine Freunde von Souldrinker. Ihr wart fantastisch! Danke an Matt und das ganze El Puerto Team das ihr sowas möglich macht. Und auch ein dickes Danke an Chrissy und das Team der Traube Bellenberg für den tollen Abend.
Checkt die Band und das Album an. Es lohnt sich!!

Text und Bilder: Tobias Vogel

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30.10.2017

Review The Quireboys Riffelhof Burgrieden 19.10.2017

Review The Quireboys und Thirteen Stars Riffelhof Burgrieden 19.10.2017

Die Thirteen Stars sind der Support Act der aktuelleen Quireboys Tour. Und was ich da sehe versetzt mich in Staunen. Die Engländer sehen aus und spielen als würden sie direkt aus den Sümpfen Alabamas stammen. Geboten wird eine Mischung aus Southern Rock mit etwas Blues und Country, Boogie und Rock´n Roll. Dieser Mix kommt an und die Band erntet mehr als nur Höflichkeitsapplaus. Mir gefällt es gut. Checkt doch mal das aktuelle Album „The White Raven“ an.

Was soll ich zu den Quireboys noch groß schreiben? Ihr bluesgetränkter Hard Rock ist Kennern der Szene bestens bekannt. Die Briten spielen ein Best of Set, und es zeugt von Selbstvertrauen einen ihrer größten Hits „There she goes again“ bereits im ersten Drittel der Setlist zu spielen. Die Stimme von Frontmann Spike scheint seit langer Zeit mit Whisky und Rauch bearbeitet worden zu sein, aber genau so hat man es erwartet. Spike und die Band hatten sichtlich Spass. Ein Konzert der „Chorknaben“ verbreitet gute Laune und Kurzweil. Falls ihr die Chance habt die Band zu sehen, nehmt sie war. Ich habe sie zum zweiten mal gesehen und es war klasse.

Text und Bilder: Tobias Vogel

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26.10.2017

Turisas, Brymir und Draugnim 14.10.17 im Nosturi, Helsinki

Trotz, für finnische Verhältnisse, noch recht früher Stunde sind bereits viele Fans vor dem Einlass da. Auch wenn das verregnete finnische Herbstwetter nicht unbedingt besonders angenehm zum warten ist, hier lässt man sich die gute Laune nicht verderben.

So ist das Nosturi bereits bei Draugnim gut gefüllt. Zwar ist das Publikum noch recht zurückhaltend, aber auf der Bühne wird trotzdem alles gegeben. Viel Zeit haben die Jungs allerdings sowieso nicht, nach nur fünf Songs ist schon wieder Schluss. Die kurze Spielzeit hat leider nicht wirklich gereicht um einen bleiben Eindruck bei mir zu hinterlassen, vielen anderen wird es da wohl ähnlich gehen.

Als Nächstes sind Brymir an der Reihe. Natürlich wieder ohne Keyboarder Janne Björkroth und Gitarrist Joona Björkroth (Beide bei Battle Beast). Aber Ersatzmann Antti Nieminen ist ja bereits gut integriert, da er bereits auf der kurzen Japan Tour mit Insomnuim, Whispered, Re-armed und Dark Flood ausgeholfen hat. Die Halle ist inzwischen ziemlich voll und nicht nur die Temperatur steigt stetig, auch die Stimmung wird von Song zu Song besser. Als Belohnung gibt es prompt einen ganz neuen, noch unveröffentlichten Song: „Ride on, Spirit!“. Zum Abschluss gibt es dann mit „Ragnarök“ noch mal volle Power, hier und da wieder sogar mitgesungen. Für mich hätte es gerne noch etwas länger dauern dürfen, aber dann halt ein anderes Mal.

Und dann kommt endlich worauf hier fast alle gewartet haben. Schon bei den ersten Tönen werden im Publikum pinke Plastikschwerter geschwungen. „Vikinger“ in Kettenhemden und mit rot-schwarzer Kriegsbemalung gröhlen gemeinsam. Davon, dass Finnen so zurückhaltend sein sollen, ist hier nichts zu merken. Es wird im Takt gesprungen, geheadbanged  und Fäuste gen Hallendecke gestreckt. Jedesmal wenn man denkt das Ende der Show wäre erreicht gibt es noch mal einen Song. 1 3/4 Stunden wirbelt Turisas das Publikum auf, aber müde scheint hier immer noch keiner zu sein, weder vor noch auf der Bühne. Bei „Battle Metal“ geht die Party erst richtig los und im Konfettiregen von „Rasputin“ hat man das Gefühl, dass die Anwesenden auch noch mal das ganze Programm mitmachen würden. Um kurz nach zwölf ist dann aber trotzdem Schluss und die Horde begibt sich gut gelaunt zum Ausgang.

Einfach ein durchgehend gelungener Abend mit sehr gutem Sound und einer fantastischen Stimmung.

 

 

Copyright: Anna Brödel, ScarletMemory Photography

10.10.2017

REVIEW Night of the Guitar Riffelhof Burgrieden 06.10.2017

REVIEW Night of the Guitar Riffelhof Burgrieden 06.10.2017

Heute Abend liegt der Fokus auf der Gitarre. Zuerst wird lupenreiner Bluesrock von T.G. Copperfield and the electric band geboten. Der ehemalige musikalische Kopf von 3 Dayz Whiskey überzeugt und lässt das Bluesrock Herz höher schlagen. Ab und zu schimmern verschiedene Fragmente eines Tarantino Soundtracks durch. Copperfield singt und spielt sich gekonnt durch sein Set.

Danach geht es gleich mit der Ausnahmegitarristin Yasi Hofer weiter. Ich bin jedes mal wieder begeistert wenn ich einer solchen Musikerin zusehen darf. Die Gitarre steht zwar im Mittelpunkt, ist aber immer songdienlich und niemals aufdringlich. Die Begleitband mit Drummer Christoph Scherer, Keyboarder Simon Bamberger und Basser Steffen Knauss (der groovt wie die S**) legen einer Sound- und Rhythmusteppich aus, auf dem die Künstlerin galant solieren kann. Der Mix aus Rock, Fusion, Blues und anderen Stilarten begeistert die Fanschar und somit entsteht eine wirklich sehenswerte „Night of the Guitar“! Diese Nacht gipfelt darin dass T.G. Copperfield sich zu Yasi und den Jungs bei „Rocking in a free World“ gesellt. Würdiger Abschluss für einen tollen Abend.

Setlist:
Namaste
Cosmic Stars
Feeling Zany
Tender Storms
Faith
Sweet Autumn
Come out to me
Clouds
Painting my own world
Society
Eclipsed
Crossfire
Liar
Troubled
Rocking in a free World

Danke an Marc und Susi vom Riffelhof und an Yasi und Tilo für den gelungenen Abend!
Mehr über die Künstlerin Yasi Hofer erfahrt ihr in Kürze hier auf meiner Seite: Tobis World of Rock and Metal . Ich durfte nach der Show noch ein Interview mit ihr führen. 

Text und Bilder: Tobias Vogel

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06.10.2017

Interview mit den Temple Balls / FIN

Temple Balls sind eine Hard-Rock-Band aus Oulu, Finnland. Die fünf Jungs sind im Moment als Support für Battle Beast auf Finnland Tour und vor dem Konzert in Kouvola hat sich Sänger Arde Teronen die Zeit genommen mir ein paar Fragen zu beantworten.

 

 

Bilder von den Auftritten in Pori und Kouvola.

 

Copyright: Anna Brödel, ScarletMemory Photography

03.10.2017

Review Edguy Jubiläumstour: „Monuments – 25 Jahre Edguy“

Review Edguy und The Unity
Kaminwerk Memmingen 30.09.2017

Meggy Schneider (Rockabend Concerts) und Tobias Sammet (Edguy) verbindet seit langer Zeit eine Freundschaft. Und so luden die beiden zur aktuellen Jubiläumstour von Edguy ins Kaminwerk nach Memmingen. Ich und ca 850 weitere Leute folgten diesem Ruf und somit war die Location schon seit einigen Wochen ausverkauft.

Kein Wunder, denn Edguy haben einen Spitzenstatus bei den Fans inne. Und die Vorband erspielte sich auf Tour auch eine Menge neuer Anhänger. The Unity gastierten schon bei der Sinner Tour im Kaminwerk. Somit freuten sich die Band schon sehr auf den Gig, da sie im Publikum einige bekannte Gesichter ausmachen konnte. Ich sagte es schon mal und ich sage es wieder: Diese Band ist fantastisch! Ich hatte das Vergnügen sie zum dritten Mal zu sehen und jedes Mal steigert sie sich. Die vielschichtige Mischung aus Hard Rock und Metal, gepaart mit absoluter Professionalität und unbändiger Spielfreude hat das Publikum begeistert. Die Menge geht von Anfang an mit und die Stimmung hält durchgehend an. Ich höre hier eine eigene Headliner Tour mit ganz großen Schritten nahen. Geboten wurde ein Querschnitt aus dem Debütalbum und der Gamma Ray Klassiker „Send me a Sign“. Ich bin begeistert!

Nach einer kurzen Umbaupause stürmen Edguy die Bühne. Das Motto der aktuellen Tour lautet: Monuments-25 Jahre Edguy. Und so sieht auch die Setlist aus. Ein Querschnitt durch die Geschichte der Band. Da wird einem erst mal wieder bewusst wie viele Hits Tobias und seine Jungs so über die Jahre geschrieben haben. Die Ansagen und Witze vom Frontmann fügen sich gut ins Programm ein. Das wird ja ab und zu von manchen Besuchern bemängelt, aber heute erwischt er die perfekte Dosis. Die Band spielt absolut tight und hat richtig viel Spass! Ich hoffe ich konnte es für euch auf den Bildern festhalten, ich musste öfters mal unter dem fotografieren Pause machen um zu lachen. Das Publikum sieht das gleich und der Abend gerät zum Siegeszug für die Band. Das Kaminwerk hat sich zwischenzeitlich in eine Sauna verwandelt aber die Stimmung ist einfach spitze.

Großes Danke an Meggy Schneider und die Jungs und Mädels von Rockabend Concerts sowie der Kaminwerk Crew. Ihr seid klasse!

 

Setlist:

1. Love Tyger
2. Vain Glory Opera
3. Mysteria
4. Land of the Miracle
5. Lavatory Love Machine
6. The Piper Never Dies
7. Tears of a Mandrake
8. Drum Solo
9. Ministry of Saints
10. Save Me
11. Out of Control
12. Babylon
13. Superheroes
14. King of Fools

Ein Interview mit The Unity Sänger Gianbattista Manenti sowie mit Edguy Drummer Felix Bohnke findet ihr in den nächsten Tagen auf meiner Seite: https://www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/

Text und Bilder: Tobias Vogel

 
02.10.2017

REVIEW Y+T Riffelhof Burgrieden 01.10.2017

REVIEW Y+T und Blöff the Monkey, Riffelhof Burgrieden 01.10.2017

Das Riffelhof Team hat mal wieder ein Highlight des Hardrocks aus dem Hut gezaubert. In den letzten Jahren gaben sich hier Spitzenbands der Hardrockliga wie Victory, Dokken, Glenn Hughes oder der Deep Purple Drummer Ian Paice die Türklinke in die Hand. Heute darf sich wieder eine dieser besonderen Bands ins Geschehen einreihen: Y+T. Ausgeschrieben heißt es nichts anderes als Yesterday and Today. Ich freue mich und so sieht es auch das Publikum, den der Riffelhof füllt sich ziemlich für einen Sonntag Abend. Hier werden wohl einige einen Brückentag gelegt haben um heute Abend ordentlich zu rocken.

Zum anheizen lädt das Trio Blöff the Monkey ein. Die Band ist mir unbekannt, legt aber mit viel Selbstvertrauen und Spielfreude los. Die Offenheit des Sängers sowie die Mischung aus Pop und Funk-Rock tun ihr übriges und so erhält die Band nicht nur Höflichkeitsapplaus. Sie kann ein Zeichen setzen und viele der Zuschauer sind der Meinung: Die Band ist gut.
Weiter so Jungs, bis zum nächsten Mal!

Nach dem Umbau herrscht ein gewisses Kribbeln im Publikum. Die Leute sind heiß auf Y+T. Und die Amerikaner kommen auf die Bühne und vom ersten Ton an herrscht Stimmung. Der Hardrock der Amerikaner diente für so manchen Act als Blaupause ihres Schaffens. Mötley Crüe und auch Metallica verdienten ihre ersten Sporen als Support Act von Y+T. Von den Gründungsmitgliedern ist nur noch Sänger und Leadgitarrist in Personalunion Dave Meniketti übrig. Aber das tut nichts zur Sache da die anderen 3 Bandmitglieder ordentlich Dampf machen. Bassist Aaron Leigh, Gitarrist John Nymann (der auch einen Song singen darf) und vor allem Drummer Mike Vanderhule zeigen wo der Hammer hängt. Top Show mit allen Klassikern der Marke „Summertime Girls“, „Mean Streak“ oder „Rescue me“. Für mich das absolute Highlight war die gefühlt minütige Darbietung von „I believe in you“. Gänsehaut pur!!

Setlist:
Black Tiger
Lipstick and Leather
Straight Thru the Heart
Dirty Girl
Eyes of a Stranger
Summertime Girls
Mean Streak
Lay me down
Storm
Winds of Change
Masters and Slaves
Hang ‚em High
I Believe in You
Contagious
Rock´n Rolls gonna save
Barroom Boogie
Squeeze
I’m Coming Home
Zugabe:
Rescue Me
Forever

Vielen Dank an Marc und meine Riffelhof Familie dass ich wieder mal einen magischen Abend im Zeichen des Hardrock verbringen durfte!

Text und Bilder: Tobias Vogel

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01.10.2017

Vorankündigung: EXTREME live im LKA/Longhorn Stuttgart

Die legendäre Bostoner Band Extreme beehrt Deutschland 2x auf ihrer Live 2017 Tour. Und einer dieser beiden Termine ist am 07.12.2017 im LKA/Longhorn Stuttgart. Der charismatische Sänger Gary Cherone und der Gitarrengott Nuno Bettencourt werden einen Querschnitt ihres Schaffens darbieten. Und das ist mit einem Nummer eins Hit wie „More than Words“ sowie Groovern der Marke „Get the Funk out“ ziemlich umfangreich. Die Band wird für offene Münder sorgen! Besorgt euch Tickets für dieses fantastische Event.

01.07.2017

ROYAL REPUBLIC ROCKT

Ulmer Zelt, 29.06.2017

Im Rahmen ihrer „The Weekend Man Tour“, die die vier Schweden u.a. auch ans Greenfield Festival und ans WFF führte, machte ROYAL REPUBLIC auch am Ulmer Zelt Halt. „Halt machen“ ist wohl eher der falsche Begriff, denn der Schwedenhappen ist nicht zu halten. Mit vier Energie und Spielfeude rockten sie unter schwülwarmen Bedingungen.
Doch von vorne: es ist 20:00 Uhr Konzertbeginn von ROYAL REPUBLIC im Ulmer Zelt. Die Schweden sind pünktlich um 20:00 Uhr…..   am Stuttgarter Flughafen. Ein Unwetter zwang zu einer Flugänderung, so dass das Konzert erst mit eineinhalb stündiger Verspätung beginnen sollte. Als kleines Bonbon wurde die Setlist spontan um drei weitere Songs erweitert: ein feiner Zug!

Es ist nicht so ganz einfach, den Musikstil von RR zu definieren, eigentlich ein Sammelsurium aus allem was nur ansatzweise rockt. Rock’n’Roll über Alternative bis Hardrock, selbst für Coverversionen sind sie sich nicht zu schade, wenn es reinpasst. Dem Ulmer Publikum hat es sichtlich Spaß gemacht und das nicht nur, weil der etwas härtere Rock in diesem Jahr ein wenig kurz kam. Ich habe ROYAL REPUBLIC erstmal in ihrer Anfangszeit 2011 fotografiert ( http://www.music2u.de/2011/10/masters-of-rockantenne-2011/ ). Seitdem hat das Quartett eine erstaunliche Entwicklung genommen. Besonders Sänger Adam Grahn hat sich zu einem echten Entertainer entwickelt. Den musikalischen Höhepunkte erreichten Royal Republic pünktlich vor dem ausgedehnten Zugabenteil mit „Tommy-Gun“ um dann einen grandiosen Konzertabend mit „Full Steam Spacemachine“ zu beenden.

 

Fotos & Text: Matt Bischof

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19.06.2017

Review Headbanger Night Schmalegg (RV) mit Freedom Call, Mystic Prophecy, Mynded

REVIEW 04.06.2017 Headbanger Night Schmalegg (RV)

Die Jungs von Mynded durften die Headbanger Night im Festzelt von Schmalegg eröffnen. Und diese Chance wurde ordentlich genutzt. Die Band spielt Thrash Metal und weiss die Zuschauer zu animieren. Das Stageacting und der Sound passen, der Sänger agiert immer wieder mit dem Publikum und die 4 jungen Musiker haben sichtlich Spass. Der Höhepunkt des Sets ist die Coverversion von Testaments „Into the Pit“, den hier bildet sich tatsächlich ein kleiner Circle Pit vor der Bühne.
Weiter so Jungs, ihr rockt!

Die zweite Band des Abends ist Mystic Prophecy. Und das ist die ideale Band um jetzt noch einen draufzusetzen! Die Jungs und das Mädel bieten nämlich erstklassigen „Auf-die-Fresse-Metal“! Sie lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier eine exzellente Live Band auf den Bretten steht. Die Band ist tight, der Sound ist gut und Musiker sowie Publikum geben ordentlich Gas. Egal ob neuere Songs wie „Burnin out“ oder „Killhammer“, oder die alten Hits wie „Ravenlord“ und „Savage Souls“, es passt alles. Abgerundet wird das ganze mit dem obligatorischen Black Sabbath Cover, welches schon zum Eigengewächs mutiert ist: Paranoid.

Alle Bandmitglieder standen danach am Merch Stand bereit um Autogramme zu geben, zu quatschen oder Bilder zu machen. Ich habe es einmal gesagt, ich sage es wieder: Das ist gelebte Fannähe. Bis zum nächsten Mal.

Freedom Call sind der heutige Headliner. Und das zu Recht, befinden sie sich doch gerade auf ihrer großen „Masters of Light“ Tour. Die Franken polarisieren mit ihrem Happy Metal. Enweder man mag sie oder nicht. Interessant war hier das Gespräch, welches ich vor dem Zelt belauschen durfte: „Das ist alles so happy und so froh was der da singt. Und die Band um ihn rum macht Schlager“. Daraufhin sein Kumpel: „Sehen wir es so: Wir sind hier, wir haben Eintritt bezahlt, lass uns trinken!!“
Das sind natürlich Ausnahmefälle, den ich und 99,9% der Anwesenden waren nämlich hier um dem Happy Metal von Freedom Call zu lauschen. Man könnte es aus epischen Melodic/Speed Metal nennen.

Die Band weiss um ihre Stärken und spielt sie gekonnt aus. Ein imposanter Bühnenaufbau unterstützt dabei die Musiker. Der symphatische Frontmann Chris Bay dirigiert das Publikum und bringt es spielend zum bangen und singen. Hier brennt nichts an und das Publikum geht richtig ab.

Setlist
Tears of Babylon
United Alliance
Kings Rise and Fall
Union of the Strong
Freedom Call
Hammer of the Gods
Masters of Light
Carry On
Mr. Evil
A Perfect Day
High Up
Hallelujah
(Leonard Cohen cover) (with alternative lyrics)
Metal Is for Everyone
Encore:
The Circle of Life
Power & Glory
Warriors
Land of Light

Fazit:
Tolle Bands, schöne Lage und eine sehr nette Crew. Danke an Freedom Call Official, Mystic Prophecy, Mynded und an Jochen und seine Crew. Das nächste Jahr auf jedenfall wieder!
Bis dahin Rock on.

Text und Bilder: Tobias Vogel

Mehr Infos zu den Bands und auch Interviews findet ihr unter:

www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/



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