07.07.2019

DARK BLUE INC. – hörenswertes Release Konzert

Die Traube in Bellenberg. Wieder einmal der Drehpunkt für ein neues Album.

Diesmal von Dark Blue Inc., „Linked to Life“

Aber der Reihe nach. Als Support war an diesem Abend das Schweizer Quartett POSH am Start. Die Band ist bereits seit 1994 aktiv. Man kann den Stil nicht genau festlegen, weil jeder Song speziell ist. Ich würde es als eine gelungene Mischung aus Power-Pop und Alternative-Rock bezeichnen. In den Songs bringen die „Macher“ ihre eigenen Gedanken mit ein. Vorgetragen durch die kraftvolle Stimme von Martina Dieziger. Mal ruhig und sanft, im nächsten Augenblick wieder prägnant und druckvoll, dass es die träumenden Zuschauer fast vom Hocker reißt. Eine Sängerin mit Ausstrahlung und einer Stimme mit hohem Wiedererkennungswert.

An dem Abend stand allerdings das CD-Release von Frank Pané’s „Dark Blue Inc.“ im Vordergrund. Frank hat für sein neues Projekt, dass er bereits 2018 beim „Rock ‚n‘ Loc“ Festival in Markt Wald vorstellte, einige namhafte Musiker mit an Bord geholt. Seine Frau Lydia Pané, die auch bei „AXEperience“ und „Six String Tales“ singt. Ebenfalls am Gesang ist Göran Edman, bekannt von „Malmsteen“ und aktuell „Karmakanic“. Hal Patino am Bass kennt man von „Pretty Maids“ und „King Diamond“. An den Drums war Tobias Tobsen Kaufmann zu Gange, da der eigentliche Drummer Harry Reischmann (Gregorian, Bonfire, AXEperience) derzeit mit Sarah Brightman auf Tour ist, wie er mir vor einigen Wochen erzählte. Der Keyboarder Andrea Vergori vervollständigt die Band. Er ist vielen von „REECE“ und „Bouncing The Ocean“ bekannt.

Nein, ich habe ihn nicht vergessen, Frank Pané, der auch bei „Sainted Sinners“, „Bonfire“ und „AXEperience“ seiner Gitarre Klänge entlockt, die manchen Zuschauer in Staunen versetzt. Ich habe Frank schon oft erlebt, stehe aber jedes mal mit einem breiten Grinsen und fasziniert vor ihm und genieße seine Musik.

Bei „Linked to Life“ kommt Hard Rock auf den Tisch, der aber in eine dominierende, progressive Richtung geht. Hier gleicht kein Song dem anderen, wie es oft bei manchen Bands der Fall ist. Beim Debut Album von „Dark Blue Inc.“ ist es erstklassig gelungen, die verschiedenen Stile von Weltklasse Musikern gekonnt unter einen Hut zu bringen. Mein persönliches Highlight ist die Flamenco Gitarre, die bei „Sacred Sin“ von Frank als Solo in einer sagenhaften Geschwindigkeit gespielt wird. Auch der Gesang muss hier lobenswert erwähnt werden. Göran und Lydia ergänzen sich mit ihren Stimmen perfekt.

Neben Tracks vom neuen Album waren beim CD-Release noch Songs von „King Diamond“, „Malmsteen“ und „Deep Purple“ zu hören. Auf dem Album selbst, dass unter dem Label „El Puerto Records“ vertrieben wird, ist noch ein Sahnestück zu hören. „Deep Blue Sea“, bei dem kein geringerer als Ian Paice, Gründungsmitglied von Deep Purple, an den Drums saß.
Mein Fazit: Absolut hörenswert.

Text und Bilder:
Daniel Tretter
ModPixx Konzertfotografie

www.facebook.com/ModPixxOfficial/

25.05.2019

Review Bloodred Hourglass, Nothgard and Frosttide – 11.05.19, Olympia-kortteli Tampere

– English below –

 

Jeder der mich kennt, kann sich wahrscheinlich denken, das mein Hauptinteresse an dieser Show Frosttide geschuldet ist. Sie sind eine dieser Bands, die ich immer und immer wieder sehen kann, ohne das jemals langweilig wird. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen, die Jungs aus Tampere/Jyväskylä spielen Epic/Dark/Folk Metal.

Ich habe ihre Show sehr genossen, obwohl sie nicht perfekt war. Ich denke, es ist ein kleines Problem für die Live Auftritte, dass Frosttide derzeit nur drei Mitglieder hat. Ohne Bassist und mit einem Gitarristen, der noch wenig Erfahrung mit Live-Shows hat, war ihr Sound ein bisschen flach.

Trotzdem kann ich jedem nur raten, sich Frosttide einmal anzuschauen, wenn Sie die Chance dazu haben.

Als nächstes kam Nothgard. Obwohl ich schon viel über diese Band gehört habe, habe ich noch nie etwas von dieser Band gehört. Eines der Dinge die ich bereits über diese Band wusste, war, dass ihr Sänger/Gitarrist auch in Equilibrium spielt. Dass die beiden Bands miteinander verwandt sind ist aber auch ganz einfach herauszuhören, da der musikalische Stil doch sehr ähnlich ist.

Epic Melodic Death Metal klingt für mich nach einer ziemlich schlechten Kombination, da ich weder Epic, Melodic noch Death Metal mag, aber irgendwie haben Nothgard es geschafft, dass diese Mischung funktioniert und ihre Show war überraschend gut.

Auch während des Headliners Bloodred Hourglass ist die Halle nur zur Hälfte mit Leuten gefüllt, aber zumindest die, die dort sind, sind in einer hervorragenden Stimmung.

Sie waren für mich so neu wie Nothgard, leider war mein erster Eindruck von ihnen nicht besonders gut, aber im laufe der Show konnte ich mich immer mehr daran gewöhnen und zu dem Zeitpunkt an dem ich gehen musste, hatte ich auch an Ihrer Show meine Freude.

Eines der Highlights für mich war ihre neue Single „Waves Of Black“, die sie nur einen Tag vor der Show veröffentlichten.

Alles in allem ein sehr schöner Abend.

 

 

English

 

Everybody knowing me can probably guess that my main interested for this show was because of Frosttide. They are one of those bands that I can see over and over again, without ever getting boring of it. For those who don’t know them yet, the guys from Tampere/Jyväskylä play Epic / Dark /Folk Metal.

I enjoyed their show a lot, even though was not perfect. I think it is a small problem for the live experience that Frosttide currently only has three permanent members. Without any bass player and a guitarist who is still a bit inexperienced in playing live shows their sound was a bit flat.

Nevertheless I can only advise you to go and see them if you have the chance.

Next up was Nothgard. Even though I have heard a lot about this band, I never heard anything from this band before. One of the things I’d knew about this band was, that their singer/guitarist also plays in Equilibrium, but it wouldn’t be necessary to know about that to figure out that those both bands are related to each other, as the similarity of the music of both bands is clearly hearable.

Epic Melodic Death Metal does sound like a pretty bad combination to me as I neither like Epic, Melodic nor Death Metal, but somehow they managed to make it work and their show was surprisingly nice to watch.

Also during headliner Bloodred Hourglass the hall is only half filled with people, but at least the ones who are there are in an excellent mood.  

They were as new to me as Nothgard, unfortunately my first impression of them was not too good, but I’ll got more and more used to it during the show and by the time I had to leave I could say that their show was actually also a lot of fun to watch.

One of the highlights for me was their new single “Waves Of Black“, that they released just a day before the show.

All together: A real nice evening.

 

Copyright: Anna Brödel (https://scarletmemoryphotography.wordpress.com/)

12.05.2019

Impericon Festival München 2019

Am 27.04.2019 wurde es laut im Münchner Backstage. Es war wieder Zeit für das Impericon Festival.

Dieses Jahr mit dabei: City Kids Feel The Beat, Letters Sent, Storyteller, Trade Wind, Get The Shot, Gray Noir, Being as an Ocean, Holding Absence, Counterparts, Grizzly, Our Mirage, Deez Nuts, Imminence, Nasty, Callejon und Stick To Your Guns.  

Die Ulmer Band City Kids Feel The Beat eröffneten um 14 Uhr das Festival auf der Lonsdale Stage. Von Joel Quartuccio und Michael McGough (Being As An Ocean)  und Sänger Jesse Barnett (Stick To Your Guns) gab es jeweils ein Acoustic Set, das auch den härtesten Fan weich kochte. Mit ihren Stimmen verzauberten sie das ausverkaufte Impericon Festival. 

Die schwedische Band Imminence waren auf Release Tour und überzeugten mit ihrer Show voll und ganz. Harte Riffs und weiche Klänge einer Geige passen eben doch ganz gut zusammen.

Den krönenden Abschluss aber lieferten Callejon und im Anschluss der Headline Stick To Your Guns, welche eine absolut überragende Show hingelegt haben. 

21.04.2019

Russkaja – No one is illegal Tour 2019

Am 12.04.2019 kehrten Russkaja mit ihrem neuen Album „No one is Illegal“ ins Ulmer Roxy zurück.

Anfgang ging es etwas zäh im gut gefülltem Roxy, die Vorband Stray Colors gab ihr Bestes um die Menge für Russkaja einzuheizen. Für die einen etwas zu ruhig, für die anderen genau richtig. Es handelt sich hier um eine vielseitige Band aus München, welche sich mit ganzem Herzen der Musik gewidmet haben. Mit ihrem außergewöhnlichen Stilmix und der Erfahrung aus mehreren hundert Konzerten im In- und Ausland haben sich Stray Colors längst einen Namen als hervorragende Live-Band gemacht. Mich hat diese Band auf alle Fälle überzeugt. 

Wer Russkaja kennt, kennt den Psycho-Traktor. Und Ulm enttäuschte hierbei nicht. Innerhalb von Sekunden war hier die „Mitte“ gefunden und es bildete sich ein Circle Pit um den Mann auf den Schultern seines Kumpels. Es wurde getanzt, gefeiert, mitgesungen und gelacht. 

„No one Is Illegal“, so das neue Album der Band aus Wien. „It’s time for a love revolution, we’re gonna change the world“, so ein Ausschnitt aus dem Song „Love Revolution“. Dieser Satz beschreibt alles, wofür Russkaja stehen. Ein Lebensgefühl, das alle Menschen verbindet und das keine Grenzen akzeptiert. Kosmopolitisch, positiv und mit Spaß am Leben.

Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria war den ganzen Abend kaum zu Bremsen!  Die unverkennbare Stimme dröhnte durch das ganze Roxy. Es war nicht zu übersehen, das die Band mindestens genau so viel Spaß hatte wie das Publikum. 

Es war ein Konzert wie es sein sollte. Die Stimmung durchgehend am Höhepunkt, eine Band mit sichtlich Spaß und reichlich Abwechslung. Ich freue mich schon auf das nächste mal ! 

 

27.01.2019

Blackout Problems, Cadet Carter und Umme Block, 23.01.2019 Roxy Ulm

Mit verzerrtem Gesang, E-Gitarre und Synthies läutet die Münchner Band Umme Block das letzte Konzert der KAOS-Tour im Ulmer Roxy ein. Leoni Klinger und Klara Maria Rebers brachten mit Drumcomputer und ihrer sympathischen Art direkt Bewegung in das Publikum. 

Cadet Carter heizten dann das Roxy für Blackout Problems richtig ein, so dass nicht einmal das Barpersonal noch ruhig stand. Spätestens mit „Car Park Song“ war das Eis zwischen den Münchnern und den Besuchern gebrochen und die Menge war mehr als bereit für Blackout Problems. 

Kurze Zeit später standen sie auf der Bühne. „Wir nehmen nur Bands mit, mit denen wir befreundet sind!“ so Sänger und Gitarrist Mario Radetzky. Das Konzert verlief sehr emotional, nicht nur für Blackout Problems. Bei dem Song „Holly“ konnte auch die Vorband Umme Block, welche sich inzwischen zur Menge gesellt hat, die ein oder andere Träne nicht mehr verkneifen. 

An diesem Abend war so ziemlich alles geboten. Wettcrowdsurfen von der Bühne zur Bar oder das sportliche klettern auf die Stahlträger der Bühne. Es war ein Mix aus Gänsehaut und Pogo tanzen. Mit voller Energie spielte die Band einen Song nach dem anderen, ohne das man einem der Jungs ein Hauch von Erschöpfung ansehen konnte. „Gebt mir alles! Wer morgen zur Arbeit muss, der macht blau. Ich übernehme jede Schicht!“ versprach Mario. 

Und was passiert jetzt nach der Tour? Blackout Problems sind schon für Festivals wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ und einigen anderen gebucht worden. 

„Mit euch möchten wir diese Festivals auseinandernehmen!“ und das sind keine leeren Versprechungen.

11.01.2019

VORANKÜNDIGUNG BLACKOUT PROBLEMS ROXY ULM

Blackout Problems gehen auf „Kaos“ Tour und machen Halt im Ulmer Roxy.

Nach dem Release des Albums „Holy“ (2016) folgten zahlreiche Konzerte, Auftritte im Fernsehen und einige Support-Touren bei Jennifer Rostock, Heisskalt, Royal Republic und Apologies, I Have None. Dazu kamen zahlreiche Festival-Auftritte und Features mit
Boysetsfire-Frontmann Nathan Gray sowie Electro-Tüftler Christian Löffler. 

„Kaos“, das zweite Album der Band, ist am 15.06.2018 erschienen und startete mit Platz 25 in den deutschen Albumcharts. Hierfür ging es im Herbst schon auf eine ausgedehnte Tour, doch aufgrund der Nachfrage gibt es im Januar noch einige Zusatzshows, unter anderem ist das Roxy mit von der Partie. 

Blackout Problems 2018 ©Ilkay Karakurt

Mittwoch 23.01.2019
Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK 20,80€;  AK 22,00€
 

Weitere Infos unter www.http://roxy.ulm.de

27.10.2018

10 Years Anniversary of Vorna

Vor einiger Zeit beim Scrollen durch Facebook, fiel mir eine Veranstaltung ins Auge: „10 Jahre Vorna“. Hmm, irgendwie kommt mir der Name bekannt vor, aber wo her? Ach ja, das ist die Band von der man mir schon so oft erzählt hat das ich sie sicher toll finden würde. Zehnjähriges Band Jubiläum, was könnte es für einen besseren Zeitpunkt geben mir die Band mal genauer anzuschauen (und natürlich auch anzuhören). Das Konzert ist ja auch noch direkt hier bei mir in Tampere und ich habe für den Abend noch keine Pläne, also warum auch nicht.

 

Als Support sind Drearyym am Start. An die erinnere ich mich noch, ist aber auch schon wieder eine ganze Weile her, dass ich die Jungs aus Lempäälä live gesehen hab. Zum Glück wusste ich noch vom letzen Mal, wie gut die Show schon vor fast zwei Jahren war, ansonsten käme ich bei einem Mix aus Melodic Death/Folk/Black Metal sicher nicht auf den Gedanken, dass mir die Musik gefallen könnte. Meines Erachtens haben sich die Jungs inzwischen noch deutlich gesteigert. Die sieben Songs, inclusive eines Tommi Läntinen Cover (Via Dolorosa) sind genau richtig um das Publikum anzuheizen, was auch dringend nötig ist. (Anmerkung: Ich finde es ja cool wenn auch Jungs stricken, aber während eins Konzertes – und zwar während die Band spielt – und das auch noch im vorderen Teil des Publikums, ist irgendwie etwas seltsam.)

Vorna hat dann leichtes Spiel die Zuschauer zu begeistern. Gut, die meisten Fans sind ja eh offensichtlich ihretwegen hier. Die Show ist ein Ausflug durch die Bandgeschichte, von alten Demos (Snowcovered Land) bis zu brandneuen noch nie gespielten Songs(Syvyydet) ist alles dabei. Für mich ist das ganze komplett neu, ich hatte zwar eigentlich vor, vor dem Konzert in ein paar Songs hineinzuhören, aber irgendwie hat sich das nicht ergeben und so bin ich ohne jegliche Vorstellung und völlig unvoreingenommen. So eine kleine Zeitreise durch die letzten zehn Jahre ist ja durchaus lustig und irgendwie spannend, andererseits bin ich auch noch nicht total begeistert. Ständig bräuchte ich keine Konzerte von Vorna, aber so  zum 15 Jährigen Jubiläum schaue ich gern mal wieder vorbei.

 

 

English:

A while ago, while scrolling through Facebook, I noticed an event: „10 years Vorna“. Hmm, somehow the name seems familiar but from where? Oh yes, that’s the band I’ve been told so many times that I would find them great. Ten year band anniversary, what better time could it be, for me to take a closer look at the band? Especially as the concert is right here in Tampere and I have no plans for the evening yet, so why not.

 

Support act is Drearyym. I still remember them, but it’s been quite a while since I saw the guys from Lempäälä live. Fortunately, I still knew from last time, how well the show was already nearly two years ago. Otherwise it wouldn’t come into my mind, that I could like a mix of melodic death / folk / black metal. In my opinion, the boys have meanwhile increased significantly. The seven songs, including a Tommi Läntinen cover (Via Dolorosa), are just right to heat up the audience, which is also urgently needed.  (Note: I think it’s kinda cool when guys knit too, but during a concert – and while the band is playing – in the front part of the audience, it’s kinda weird.)

Vorna then has it really easy to delight the audience. Well, most fans are anyway obviously here because of them. The show is a trip through the band’s history, there is everything, from old demos (Snowcovered country) to brand new never played songs (Syvyydet). For me, the whole thing is completely new. I intending to listen to a couple of songs before the concert, but somehow that did not happen and so I got to see the show completely unbiased. Such a small time travel through the last ten years is quite funny and somehow exciting, but on the other hand, I’m not totally thrilled. I wouldn’t need Vorna concerts all the time, I think maybe for the 15 anniversary it would be nice to attend a show again.

 

Copyright: Anna Brödel (https://www.facebook.com/theScarletMemoryPhotography/)

25.10.2018

Review Primal Fear, Riot V, Existance Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

Die französische Band Existance war mir bis dato unbekannt. Das ist das schöne an solchen 3er Packages. Man sieht seine Lieblingsbands und kann gleichzeitig auch neue entdecken. Ich machte mich also recht unbedarft auf, um die Band zu fotografieren. Umso überraschter war ich, als ich die Jungs auf der Bühne sah. Ein Feuerwerk an Spielfreude, 80er Jahre Posing und Bewegung. Die Musik passt dazu wie die berühmte Faust aufs Auge. Hier wird 80er Jahre Heavy Metal geboten. Der Sänger/Gitarrist erinnert mich mit seinen Posen und Grimassen nicht selten an Steve Vai in seiner Filmrolle als Jack Butler in Crossroads – Pakt mit dem Teufel.
Ein sehr gelungener Auftakt. Diese Band habe ich ab jetzt auf meiner Liste.

Riot V enterten die Bühne mit genau so viel Spielfreude wie ihre Vorgänger Existance sie verlassen hatten. Es ist schön wenn eine Band ihre Message mit so viel Power und Freude nach außen trägt. Sänger Todd Michael Hall ist gesanglich in Höchstform und die Instrumentalfraktion lässt nichts anbrennen. Somit erleben wir von dieser Band wieder einen klasse Auftritt. Das einzige Manko ist das der Gig „nur“ 50 Minuten dauert. In dieser Form würde ich die Band gerne mal auf einer Headliner Tour sehen. Gespielt wird hauptsächlich Material des letzen Albums gemischt mit den unverzichtbaren Hits der Band wie „Thundersteel“ oder „Sword and Tequila“. Ich bin immer noch geflasht von der Bühnenenergie die insbesondere die beiden Gitarristen Nick Lee und Mike Flyntz an den Tag legen. Seht euch meine Bilder an, da könnt ihr die Energie und den Spass förmlich greifen.

Das Motto der Tour lautet: 20 Years of Primal Fear – Apocalypse over Europe. Apokalypse natürlich aufgrund des Namens der neuen Veröffentlichung. Aber was die Band auf der Bühne zeigt kommt dem sehr nahe. Aber eins nach dem anderen.

Ich habe mich entschlossen das Meet and Greet Package mit der Band zu buchen. Und ich war begeistert. Vor Showbeginn hat man alle Musiker vor der Nase, kann mit allen reden und sich austauschen. Alle sind ruhig und gechillt, ein großer Vorteil gegenüber nach der Show, wenn die Musiker ihre Ruhe möchten oder der Buscall früh ansteht. So wurden sämtliche Fan Wünsche meinerseits erfüllt und ich habe sogar den Preis bekommen, welchen ich bei einem Primal Fear Preisausschreiben vor längerer Zeit gewonnen hatte. Somit war ich schon vor Konzertbeginn glücklich.

Die ersten beiden Bands haben das Publikum schon richtig angeheizt. Aber Primal Fear legte locker noch ein bis zwei Gänge drauf. Über die musikalischen Fähigkeiten der Beteiligten brauche ich kein Wort verlieren, den hier sind ganz klar Weltklasse Musiker auf den Brettern die die Welt bedeuten. Dasselbe gilt auch für den Sänger Ralf Scheepers. Und trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie sensationell er das Live Programm der Band meistert. Gänsehaut pur. Geboten wird ein Querschnitt der bereits erwähnten 20 Jahre aber auch einiges Material von der neuen Scheibe. Die Stimmung ist sprichwörtlich am überkochen und man kann es in den Gesichtern der Zuschauer sowie der Band sehen, das hier alles passt.

Ein wirklich toller Konzertabend geht zu Ende. Und der Dank geht wieder einmal an Meggy Schneider und sein Rockabend Concerts Team, sowie an Matthias Ressler und sein Kaminwerk Team. Ich liebe es!

Euer Rock´n Roll Reporter

Tobias

 

Bilder und Text: Tobias Vogel

https://www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/

https://www.instagram.com/tobisworldofrockandmetal/

 

22.10.2018

Review Rebellion und Mission in Black, Riffelhof Burgrieden 28.09.2018

Heute geht es im Riffelhof etwas härter zur Sache. Die Support Band spielt eine kräftige Mischung aus Death und Thrash. Auf dem Debüt Album „Anthems mehr…

20.10.2018

Review Warwick/Johnson Riffelhof Burgrieden 23.09.2018

Review Warwick / Johnson Sonic Acoustic Attack Tour 23.09.2018 im Riffelhof Burgrieden   Ich war mal wieder im Riffelhof, meinem zweiten Wohnzimmer. Marc und Susi mehr…



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