15.12.2019

Hexed – Children of Bodom auf Finnland Tour

– English below –

 

Children of Bodom ein letztes Mal auf Tour? Wie die Finnen Anfang November bekannt gaben werden zum 15.12 drei der aktuellen Bandmitglieder aussteigen.  Wie es danach weitergeht ist immer noch unklar. Frontmann Alexi Laiho und Gitarrist Daniel Freyberg wollen zwar auch nach der letzten Tour im aktuellen Line Up weitermachen, ob dies aber mit dem bisherigen Namen möglich ist aber noch sehr unsicher.

Am 11.12 kam die Hexed Tour nach Tampere ins Pakkahuone und wann wenn nicht jetzt sollte ich mir die wohl bekannteste Band meiner Wahlheimat Finnland ein erstes und wohl auch letztes Mal live ansehen.

 

Den Anfang machen aber erst einmal Bloodred Hourglass. Für einen Mittwochabend ist die Halle bereits jetzt sehr gut gefüllt. So ganz werde ich mit dieser Band allerdings nicht warm, die ca. 45 Minuten Spielzeit fühlen sich relativ zäh an. Auch im Publikum ist keine zu große Begeisterung zu spüren. Das muss aber nicht unbedingt an Bloodred Hourglass liegen, die meisten Anwesenden scheinen vor allem enttäuscht und traurig darüber zu sein das dies wohl Ihre letzte Children of Bodom show ist.

 Setlist:

Den Anschluss machen (meine Favoriten) Brymir, endlich mit einem längeren Set. Die meisten hier scheinen meine Begeisterung über die Wahl der zweiten Vorband allerdings nicht wirklich zu teilen. Vor der Show höre ich immer wieder unzufriedene Kommentare darüber, dass keine bekanntere Band den zweiten Slot bekommen hat. Ein besonders unzufriedener Fan nennt Brymir „literally nothing“. Zu meiner großen Freude scheinen die Helsinkier Jungs das Publikum aber schnell davon zu überzeugen, dass sie die längere Spielzeit durchaus verdient haben. Die Halle ist inzwischen mehr  oder weniger voll, dementsprechend heiß ist es auch, aber zum Glück kann ich bei Brymir immer absolut in der Musik versinken, so dass es dann doch trotz Hitze wieder ein tolles Erlebnis war.

Setlist:

Und dann, nachdem das Pakkahuone inzwischen aus allen Nähten zu quellen scheint kommen endlich Children of Bodom auf die Bühne. Von Trauer ist jetzt im Publikum nicht mehr viel zu spüren, alle scheinen die Show einfach auf Ihre Art zu genießen.  Die Band selbst wirkt auf mich etwas zu routiniert. Die Energiegeladenheit von der man mir so oft vorgeschwärmt hat kann ich, zumindest heute, nicht wirklich erkennen. COB liefern eine gute Show mit gutem Sound und guter Bühenbeleuchtung, aber nach großem Finale und einer der (vermutlich) letzten Shows wirkt das allerdings nicht. Trotz allen finde ich die Show besser als erwartet und bin zumindest froh das Phänomen Children of Bodom einmal Live erlebt haben zu dürfen.

Setlist:

Encore:

English

 

Children of Bodom on tour for the last time? As the Finns announced at the beginning of November, three of the current band members will leave on December 15th. How it will go on after that is still unclear. Frontman Alexi Laiho and guitarist Daniel Freyberg want tocontinue even after the last tour in the current line-up, but whether this is possible with the previous name is still very uncertain.

On December 11th the Hexed Tour came to Tamperes Pakkahuone and when, if not now, should watch the probably best known band of my adopted home Finland live for the first and probably last time.

 

But first there is Bloodred Hourglass. The hall is already very well filled for a Wednesday evening. However, I don’t really get warm with this band, the 45 minutes of playing feel relatively lingering. There is not too much enthusiasm in the audience either. But that does not necessarily need to be because of Bloodred Hourglass, most of those audience seem to be disappointed and sad that this is probably their last Children of Bodom show.

Setlist:

After that (my favorites) Brymir, finally with a longer set. Most people here seem to however not really share my enthusiasm about the choice of the second opening act. Before the show I keep hearing disgruntled comments about the fact that no better known band got the second slot. A particularly dissatisfied fan even calls Brymir „literally nothing“. But to my delight, the guys from Helsinki seem but to convince the audience quickly that they have thoroughly deserved the longer playing time. The hall is by now more or less full, so it is also pretty hot, but luckily with Brymir I can always sink into the music completely, so that it was still a great experience despite the heat.

Setlist:

And then, after the pakkahuone seems to be swelling at all seams, Children of Bodom finally come on stage. There is not much of a grief left in the audience now, everyone seems to simply enjoy the show in their own way. The band itself seems a bit too much in routine for me. At least today, I can’t really see the energy load, of which I’ve heard so often about. COB deliver a good show with good sound and good stage lighting, but it doesn’t really look like a grand finale and one of the (presumably) last shows yet. Despite all I find the show better than expected and I am at least glad that I was able to get to see the phenomenon Children of Bodom live once.

Setlist:

Encore:

13.09.2019

„Volle Kraft Voraus“-Festival zum Dritten!

Bereits zum dritten Mal fand in Neu-Ulm das „Volle Kraft Voraus“ Festival unter der Leitung von Eisbrecher statt. Mehrere Tausend Fans fanden sich schon früh am Mittag in der Neu-Ulmer ratiopharm Arena ein, um auch das üppige Rahmenprogramm geniessen zu können. Musikalisch bot das Festival die volle Bandbreite der schwarzen Szene an. Den Anfang machten „Heldmaschine“.

Die Band aus Koblenz bot – man möchte fast sagen „klassische Neue Deutsche Härte“ im Rammstein-Stil, was bei ihrer Bandgeschichte als Rammstein-Tribute Band als Sideproject wenig überraschte. Auffällig war wie früh die Fans in der Halle auf Betriebstemperatur war. Nach gefühlten acht Minuten klatsche bereits selbst die letzte Reihe begeistert mit.

Die folgende Band hatte sowas wie einen Sonderstatus im Line-Up: „A Life Divided“. Für mehrere Jahre war es still geworden um das Münchner Quartett, der erste Freundenschrei der Fans erfolgte bei der Nennung auf dem Festivalplakat vor einem Jahr. Drei Tage vor dem Festival kam dann die eigentliche Überraschung: wie aus dem Nichts verkündeten die sympathischen Jungs ein neues Album samt Tour für Februar 2020. Dementsprechend wurden sie auch in der Halle begrüßt. Selbsterstellte Banner, hunderte von Luftballons – die Fans hatten sich zur Begrüßung einiges einfallen lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht: Jürgen Plangger, der später noch als Gitarrist von Eisbrecher auf der Bühne stehen sollte, und seine Jungs schmetterten einen „Elektro Rock“ – Bandklassiker nach dem anderen ins Publikum.

Die folgenden „Diary of Dreams“ deckten den Bereich Dark-Wave ab. 30 Jahre nach Bandgründung ging es dementsprechend routiniert zur Sache, sehr zur Freude der Zuhörerschaft. Die Halle war mittlerweile brechend voll vor der Bühne.

Mit „Mono Inc.“ betrat ein alter Bekannter in Ulm die Bühne. Die Dark Rocker aus Hamburg machten schon vor einigen Jahren Halt im Ulmer Roxy (damals auch mit A Life Divided). Mit 10 Studioalben gehörten sie auch eher zu den erfahrenen Bands im LineUp. Es machte sich Party-Stimmung im Publikum breit.

Dass sich diese Stimmung in eine tanzende Halle verwandelte, lag im Folgenden an den Berlinern „And One“ mit ihrem dancefähigen Synthie Pop. Es war kaum zu glauben, wieviele komplett unterschiedliche Musikstile sich unter einen schwarzen Flagge vereinigten.

Doch das absoulute Highlight wartete noch: „Eisbrecher“.

Music2u ist bei jedem Festival bislang dabei gewesen und es darf natürlich die Frage gestellt werden, was der „Alle Jahre wieder“- Headliner im dritten Jahr groß anders machen will wie bisher. Es ist schwer zu erklären, aber Alex Wesselsky und sein Trupp schafften es auch dieses Jahr wieder, das Vorjahr zu toppen.

Natürlich gibt es eine Hand von Klassikern, die in jedem Set dabei sein MÜSSEN. Ein Abend ohne Miststück darf es schließlich nicht geben, aber mit den Entertainer Qualitäten des Frontmanns ist Abwechslungsreichtum vorprogrammiert. Die Show – wie auch das ganze Festival – war zu keinem Zeitpunkt langweilig, vor den anwesenden Fans und ihrer Begeisterungsfähigkeit kann man nur den Hut ziehen. Für das nächste Jahr sind bereits „Lord Of The Lost“, „Maerzfeld“ und „Null Positiv“ bestätigt…   die Vorfreude darf beginnen.

 

Fotos & Text: Gert Lindenmayer, Matt. Bischof

27.08.2019

DUST & BONES – CD Release Party auf dem DALMSTOCK FESTIVAL

Auf dem 23. Dalmstock Open Air präsentierte der Headliner Dust & Bones sein neues Album „The Great Damnation Stereo Parade“,
das an diesem Tag das Licht der Musikwelt erblickte.  Das Quintett aus dem nahen Backnang beschreibt den eigenen Musikstil mit „High Energy Dirt Rock“.
Wer nun damit nicht viel anfangen konnte, brauchte nur wenige Sekunden um zu erkennen, was da für eine Welle von der Bühne auf die Zuschauer einbrechen sollte.

Dabei fing alles garnicht so ideal an für Dust & Bones.  Wegen eines Arbeitsunfalls von Gitarrist Dirk Ertelt schrumpfte die Band kurzfristig auf vier Mitglieder. Gitarrist Bernd Biedenbach spielte im wahrsten Sinne für zwei, vor Drummer Jarle Boe glänzten dann Sven Vöhri (vocals) und Thorsten Klöpfer (vocals/bass) mit sich perfekt ergänzenden Gesangsparts. Irgendwo zwischen Punk Rock und Rock’n’Roll angesiedelt, traf eine rohe, ungehemmte Wucht auf gut gelauntes Publikum.  Allen voran entpuppte sich Sven Vöhri als echter Live-Berserker, der sich auf der Bühne auch schon mal ’ne Kippe anzündet, sein Bier mit Fans teilt oder Kopf voraus ins Publikum hechtet.

Dust & Bones haben an diesem Abend echte Headliner Qualitäten bewiesen und 19 Songs auf die Setliste genommen, die durchweg Lust auf mehr gemacht haben!

Text: Gert Lindenmayer

17.08.2019

MEL – Mehr von Dir

Eine Woche nach Erscheinen ihres Debütvideos „Mehr von dir“ auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=6aOX7XMfvVA) trat MEL beim Open Air für Toleranz und Gerechtigkeit in Donaustetten auf. Die mehr…

07.07.2019

DARK BLUE INC. – hörenswertes Release Konzert

Die Traube in Bellenberg. Wieder einmal der Drehpunkt für ein neues Album.

Diesmal von Dark Blue Inc., „Linked to Life“

Aber der Reihe nach. Als Support war an diesem Abend das Schweizer Quartett POSH am Start. Die Band ist bereits seit 1994 aktiv. Man kann den Stil nicht genau festlegen, weil jeder Song speziell ist. Ich würde es als eine gelungene Mischung aus Power-Pop und Alternative-Rock bezeichnen. In den Songs bringen die „Macher“ ihre eigenen Gedanken mit ein. Vorgetragen durch die kraftvolle Stimme von Martina Dieziger. Mal ruhig und sanft, im nächsten Augenblick wieder prägnant und druckvoll, dass es die träumenden Zuschauer fast vom Hocker reißt. Eine Sängerin mit Ausstrahlung und einer Stimme mit hohem Wiedererkennungswert.

An dem Abend stand allerdings das CD-Release von Frank Pané’s „Dark Blue Inc.“ im Vordergrund. Frank hat für sein neues Projekt, dass er bereits 2018 beim „Rock ‚n‘ Loc“ Festival in Markt Wald vorstellte, einige namhafte Musiker mit an Bord geholt. Seine Frau Lydia Pané, die auch bei „AXEperience“ und „Six String Tales“ singt. Ebenfalls am Gesang ist Göran Edman, bekannt von „Malmsteen“ und aktuell „Karmakanic“. Hal Patino am Bass kennt man von „Pretty Maids“ und „King Diamond“. An den Drums war Tobias Tobsen Kaufmann zu Gange, da der eigentliche Drummer Harry Reischmann (Gregorian, Bonfire, AXEperience) derzeit mit Sarah Brightman auf Tour ist, wie er mir vor einigen Wochen erzählte. Der Keyboarder Andrea Vergori vervollständigt die Band. Er ist vielen von „REECE“ und „Bouncing The Ocean“ bekannt.

Nein, ich habe ihn nicht vergessen, Frank Pané, der auch bei „Sainted Sinners“, „Bonfire“ und „AXEperience“ seiner Gitarre Klänge entlockt, die manchen Zuschauer in Staunen versetzt. Ich habe Frank schon oft erlebt, stehe aber jedes mal mit einem breiten Grinsen und fasziniert vor ihm und genieße seine Musik.

Bei „Linked to Life“ kommt Hard Rock auf den Tisch, der aber in eine dominierende, progressive Richtung geht. Hier gleicht kein Song dem anderen, wie es oft bei manchen Bands der Fall ist. Beim Debut Album von „Dark Blue Inc.“ ist es erstklassig gelungen, die verschiedenen Stile von Weltklasse Musikern gekonnt unter einen Hut zu bringen. Mein persönliches Highlight ist die Flamenco Gitarre, die bei „Sacred Sin“ von Frank als Solo in einer sagenhaften Geschwindigkeit gespielt wird. Auch der Gesang muss hier lobenswert erwähnt werden. Göran und Lydia ergänzen sich mit ihren Stimmen perfekt.

Neben Tracks vom neuen Album waren beim CD-Release noch Songs von „King Diamond“, „Malmsteen“ und „Deep Purple“ zu hören. Auf dem Album selbst, dass unter dem Label „El Puerto Records“ vertrieben wird, ist noch ein Sahnestück zu hören. „Deep Blue Sea“, bei dem kein geringerer als Ian Paice, Gründungsmitglied von Deep Purple, an den Drums saß.
Mein Fazit: Absolut hörenswert.

Text und Bilder:
Daniel Tretter
ModPixx Konzertfotografie

www.facebook.com/ModPixxOfficial/

25.05.2019

Review Bloodred Hourglass, Nothgard and Frosttide – 11.05.19, Olympia-kortteli Tampere

– English below –

 

Jeder der mich kennt, kann sich wahrscheinlich denken, das mein Hauptinteresse an dieser Show Frosttide geschuldet ist. Sie sind eine dieser Bands, die ich immer und immer wieder sehen kann, ohne das jemals langweilig wird. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen, die Jungs aus Tampere/Jyväskylä spielen Epic/Dark/Folk Metal.

Ich habe ihre Show sehr genossen, obwohl sie nicht perfekt war. Ich denke, es ist ein kleines Problem für die Live Auftritte, dass Frosttide derzeit nur drei Mitglieder hat. Ohne Bassist und mit einem Gitarristen, der noch wenig Erfahrung mit Live-Shows hat, war ihr Sound ein bisschen flach.

Trotzdem kann ich jedem nur raten, sich Frosttide einmal anzuschauen, wenn Sie die Chance dazu haben.

Als nächstes kam Nothgard. Obwohl ich schon viel über diese Band gehört habe, habe ich noch nie etwas von dieser Band gehört. Eines der Dinge die ich bereits über diese Band wusste, war, dass ihr Sänger/Gitarrist auch in Equilibrium spielt. Dass die beiden Bands miteinander verwandt sind ist aber auch ganz einfach herauszuhören, da der musikalische Stil doch sehr ähnlich ist.

Epic Melodic Death Metal klingt für mich nach einer ziemlich schlechten Kombination, da ich weder Epic, Melodic noch Death Metal mag, aber irgendwie haben Nothgard es geschafft, dass diese Mischung funktioniert und ihre Show war überraschend gut.

Auch während des Headliners Bloodred Hourglass ist die Halle nur zur Hälfte mit Leuten gefüllt, aber zumindest die, die dort sind, sind in einer hervorragenden Stimmung.

Sie waren für mich so neu wie Nothgard, leider war mein erster Eindruck von ihnen nicht besonders gut, aber im laufe der Show konnte ich mich immer mehr daran gewöhnen und zu dem Zeitpunkt an dem ich gehen musste, hatte ich auch an Ihrer Show meine Freude.

Eines der Highlights für mich war ihre neue Single „Waves Of Black“, die sie nur einen Tag vor der Show veröffentlichten.

Alles in allem ein sehr schöner Abend.

 

 

English

 

Everybody knowing me can probably guess that my main interested for this show was because of Frosttide. They are one of those bands that I can see over and over again, without ever getting boring of it. For those who don’t know them yet, the guys from Tampere/Jyväskylä play Epic / Dark /Folk Metal.

I enjoyed their show a lot, even though was not perfect. I think it is a small problem for the live experience that Frosttide currently only has three permanent members. Without any bass player and a guitarist who is still a bit inexperienced in playing live shows their sound was a bit flat.

Nevertheless I can only advise you to go and see them if you have the chance.

Next up was Nothgard. Even though I have heard a lot about this band, I never heard anything from this band before. One of the things I’d knew about this band was, that their singer/guitarist also plays in Equilibrium, but it wouldn’t be necessary to know about that to figure out that those both bands are related to each other, as the similarity of the music of both bands is clearly hearable.

Epic Melodic Death Metal does sound like a pretty bad combination to me as I neither like Epic, Melodic nor Death Metal, but somehow they managed to make it work and their show was surprisingly nice to watch.

Also during headliner Bloodred Hourglass the hall is only half filled with people, but at least the ones who are there are in an excellent mood.  

They were as new to me as Nothgard, unfortunately my first impression of them was not too good, but I’ll got more and more used to it during the show and by the time I had to leave I could say that their show was actually also a lot of fun to watch.

One of the highlights for me was their new single “Waves Of Black“, that they released just a day before the show.

All together: A real nice evening.

 

Copyright: Anna Brödel (https://scarletmemoryphotography.wordpress.com/)

12.05.2019

Impericon Festival München 2019

Am 27.04.2019 wurde es laut im Münchner Backstage. Es war wieder Zeit für das Impericon Festival.

Dieses Jahr mit dabei: City Kids Feel The Beat, Letters Sent, Storyteller, Trade Wind, Get The Shot, Gray Noir, Being as an Ocean, Holding Absence, Counterparts, Grizzly, Our Mirage, Deez Nuts, Imminence, Nasty, Callejon und Stick To Your Guns.  

Die Ulmer Band City Kids Feel The Beat eröffneten um 14 Uhr das Festival auf der Lonsdale Stage. Von Joel Quartuccio und Michael McGough (Being As An Ocean)  und Sänger Jesse Barnett (Stick To Your Guns) gab es jeweils ein Acoustic Set, das auch den härtesten Fan weich kochte. Mit ihren Stimmen verzauberten sie das ausverkaufte Impericon Festival. 

Die schwedische Band Imminence waren auf Release Tour und überzeugten mit ihrer Show voll und ganz. Harte Riffs und weiche Klänge einer Geige passen eben doch ganz gut zusammen.

Den krönenden Abschluss aber lieferten Callejon und im Anschluss der Headline Stick To Your Guns, welche eine absolut überragende Show hingelegt haben. 

21.04.2019

Russkaja – No one is illegal Tour 2019

Am 12.04.2019 kehrten Russkaja mit ihrem neuen Album „No one is Illegal“ ins Ulmer Roxy zurück.

Anfgang ging es etwas zäh im gut gefülltem Roxy, die Vorband Stray Colors gab ihr Bestes um die Menge für Russkaja einzuheizen. Für die einen etwas zu ruhig, für die anderen genau richtig. Es handelt sich hier um eine vielseitige Band aus München, welche sich mit ganzem Herzen der Musik gewidmet haben. Mit ihrem außergewöhnlichen Stilmix und der Erfahrung aus mehreren hundert Konzerten im In- und Ausland haben sich Stray Colors längst einen Namen als hervorragende Live-Band gemacht. Mich hat diese Band auf alle Fälle überzeugt. 

Wer Russkaja kennt, kennt den Psycho-Traktor. Und Ulm enttäuschte hierbei nicht. Innerhalb von Sekunden war hier die „Mitte“ gefunden und es bildete sich ein Circle Pit um den Mann auf den Schultern seines Kumpels. Es wurde getanzt, gefeiert, mitgesungen und gelacht. 

„No one Is Illegal“, so das neue Album der Band aus Wien. „It’s time for a love revolution, we’re gonna change the world“, so ein Ausschnitt aus dem Song „Love Revolution“. Dieser Satz beschreibt alles, wofür Russkaja stehen. Ein Lebensgefühl, das alle Menschen verbindet und das keine Grenzen akzeptiert. Kosmopolitisch, positiv und mit Spaß am Leben.

Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria war den ganzen Abend kaum zu Bremsen!  Die unverkennbare Stimme dröhnte durch das ganze Roxy. Es war nicht zu übersehen, das die Band mindestens genau so viel Spaß hatte wie das Publikum. 

Es war ein Konzert wie es sein sollte. Die Stimmung durchgehend am Höhepunkt, eine Band mit sichtlich Spaß und reichlich Abwechslung. Ich freue mich schon auf das nächste mal ! 

 

27.01.2019

Blackout Problems, Cadet Carter und Umme Block, 23.01.2019 Roxy Ulm

Mit verzerrtem Gesang, E-Gitarre und Synthies läutet die Münchner Band Umme Block das letzte Konzert der KAOS-Tour im Ulmer Roxy ein. Leoni Klinger und Klara Maria Rebers brachten mit Drumcomputer und ihrer sympathischen Art direkt Bewegung in das Publikum. 

Cadet Carter heizten dann das Roxy für Blackout Problems richtig ein, so dass nicht einmal das Barpersonal noch ruhig stand. Spätestens mit „Car Park Song“ war das Eis zwischen den Münchnern und den Besuchern gebrochen und die Menge war mehr als bereit für Blackout Problems. 

Kurze Zeit später standen sie auf der Bühne. „Wir nehmen nur Bands mit, mit denen wir befreundet sind!“ so Sänger und Gitarrist Mario Radetzky. Das Konzert verlief sehr emotional, nicht nur für Blackout Problems. Bei dem Song „Holly“ konnte auch die Vorband Umme Block, welche sich inzwischen zur Menge gesellt hat, die ein oder andere Träne nicht mehr verkneifen. 

An diesem Abend war so ziemlich alles geboten. Wettcrowdsurfen von der Bühne zur Bar oder das sportliche klettern auf die Stahlträger der Bühne. Es war ein Mix aus Gänsehaut und Pogo tanzen. Mit voller Energie spielte die Band einen Song nach dem anderen, ohne das man einem der Jungs ein Hauch von Erschöpfung ansehen konnte. „Gebt mir alles! Wer morgen zur Arbeit muss, der macht blau. Ich übernehme jede Schicht!“ versprach Mario. 

Und was passiert jetzt nach der Tour? Blackout Problems sind schon für Festivals wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ und einigen anderen gebucht worden. 

„Mit euch möchten wir diese Festivals auseinandernehmen!“ und das sind keine leeren Versprechungen.

11.01.2019

VORANKÜNDIGUNG BLACKOUT PROBLEMS ROXY ULM

Blackout Problems gehen auf „Kaos“ Tour und machen Halt im Ulmer Roxy.

Nach dem Release des Albums „Holy“ (2016) folgten zahlreiche Konzerte, Auftritte im Fernsehen und einige Support-Touren bei Jennifer Rostock, Heisskalt, Royal Republic und Apologies, I Have None. Dazu kamen zahlreiche Festival-Auftritte und Features mit
Boysetsfire-Frontmann Nathan Gray sowie Electro-Tüftler Christian Löffler. 

„Kaos“, das zweite Album der Band, ist am 15.06.2018 erschienen und startete mit Platz 25 in den deutschen Albumcharts. Hierfür ging es im Herbst schon auf eine ausgedehnte Tour, doch aufgrund der Nachfrage gibt es im Januar noch einige Zusatzshows, unter anderem ist das Roxy mit von der Partie. 

Blackout Problems 2018 ©Ilkay Karakurt

Mittwoch 23.01.2019
Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK 20,80€;  AK 22,00€
 

Weitere Infos unter www.http://roxy.ulm.de



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