05.05.2018

Kill Your Demons Tour Part II – Emil Bulls im Kaminwerk Memmingen

Emil Bulls gibt es jetzt schon mehr als 20 Jahren und sind bekannt für Ihren Mix aus schnellen Rhythmen und Melancholie. Bei der jetzigen Tour „Kill Your Demons Part II“ wurden sie von der Newcomer Band „Lonely Spring“ und Ihren Emo / Post-Hardcore Klängen begleitet. Ebenso war die schwedische Band „Imminence“ mit auf Tour. Die normal 4-köpfige Band brachten Ex-Gitarrist Alex Arnoldson mit auf Tour, welcher der Show das I-Tüpfelchen verlieh.

Schon bei „Lonely Spring“ merkt man: Memmingen hat Bock ! Das Kaminwerk war von Anfang an Feuer und Flamme und konnten den Headliner kaum erwarten. 

Auch bei „Imminence“ war das Eis schnell gebrochen und die Schweden taten das, was sie am Besten können – mit ihrer Einzigartigkeit und ihrem Charme begeistern. 

Dann war es endlich Zeit für Emil Bulls. Die Zuschauer springen, singen und tanzten zu der Münchner Band. Die Show war grandios und Sänger Christoph von Freydorf überzeugte auch die hintersten Reihen mit seiner Stimme. Niemand im Kaminwerk stand mehr still, nichtmal das Barpersonal.

Für mich war es das erste Mal, diese Band zu sehen und ich kann dazu nur sagen, es lohn sich!

28.04.2018

Bildergalerie Ross the Boss Rock it Aalen 14.04.2018

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Bildergalerie Vanish Rock it Aalen 14.04.2018

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Bildergalerie Reds Cool im Kaminwerk Memmingen 11.04.2018

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Review Pretty Maids und Pink Cream 69 am 25.03.2018 im Riffelhof Burgrieden

Ein sehr starkes Tourpaket vereint die oberschwäbische Hardrockfamilie an diesem Sonntag abend in Burgrieden. Über Pink Cream 69 und die Pretty Maids muss ich eigentlich keine Worte verlieren. Beide sind große Konstanten im Hard Rock und haben eine große Fanschar. Deswegen ist auch der Riffehof wieder einmal bis auf den letzten Platz ausverkauft. Beide Bands waren schon mehrmals hier und fühlen sich sichtlich heimisch in der wunderschönen Location.

Diese Bands begleiten mich schon lange Zeit in meinem Leben und es ist wahrlich eine Freude sie nacheinander auf der Bühne zu sehen. Die Pinkies machen den Anfang und spielen sich mit ihren melodischen Hymnen sofort in die Herzen der Zuschauer. Es ist ein musikalisches Wiedersehen mit alten Freunden. Und die Songs haben durch die Jahre keinen Deut an Durchschlagskraft verloren. Somit sind Pink Cream 69 ein Garant für Melodic Rock mit guter Laune.
Setlist:
We bow to none
Welcome the Night
Keep your eye on the Twisted
Path of Destiny
Talk to the Moon
Lost in Illusion
Man of Sorrow
Walls come down
Living my life for you
Bloodsucker
Do you like it like that
Break the Silence
Shame

Die Dänen um Ronnie Atkins haben ihr Programm im Vergleich zu ihrem letzten Gig im Riffelhof (vor knapp drei Monaten) variiert und somit komme ich endlich mal wieder in den Genuss des Seelenkraulers „Walk away“. Einfach schön. Ansonsten sind die Maids wie immer top aufgelegt und spielerisch eine absolute Bank. Kein Wunder, hier steht auch einiges an Rockgeschichte auf der Bühne.
Setlist:
Mother of all lies
Kingmaker
We came to Rock
Face the World
Walk away
I see Ghosts
Yellow Rain
Rodeo
Eye of the Storm
Pandemonium
INVU
Bull´s Eye
Little Drops of Heaven
Red Hot and Heavy
Back to Back
Future World
Love Games

Danke an zwei hervorragende Bands, an Marc und Susi und meine Riffelhof Familie sowie an meine vielen lieben Freunde für einen unvergesslichen Abend. Ich fühle mich geehrt!
Und noch ein dickes Danke an meinen Kumpel Mahoni für die Setlisten! 

Euer Rock´n Roll Reporter
Tobias

Review Bon Scott-Tribute to AC/DC, 17.03.2018 Riffelhof Burgrieden

Trotz schlechter Wetter Prognosen (welche sich im Laufe des Abend auch bewahrheiten) pilgern einige Besucher in den Riffelhof um kräftig zu rocken. Den der heutige Abend steht im Zeichen von AC/DC. Die charismatische Band die mit ihrem bluesigen Hardrock die Musikgeschichte nachhaltig geprägt hat, wird gerne gecovert. Heute geschieht das mit Bon Scott aus Hamburg.

Aber es ist nicht nur reines Cover, es ist vielmehr ein Kniefall vor dieser Band mit den unzähligen, unsterblichen Klassikern. Sänger Kay Carstens hat tatsächlich eine ähnliche Stimmfärbung wie Bon Scott, und somit gerät die Darbietung alter AC/DC Songs wie „Riff Raff“, „Kicked in the Teeth again“, „High Voltage“ oder „Dirty Deeds done dirt cheap“ zum Triumphzug. Mein persönliches Highlight des Abends waren „Ride on“ und „Sin City“. Aber auch die Brian Johnson Ära wird nicht vernachlässigt und hier liefert der Sänger ebenso eine klasse Leistung ab. Der Mann hat neben einer enormen Haarpracht auch Charisma und ordentlich Schalk im Nacken. Und die Band spielt die Klassiker routiniert aber mit viel Spass und Dampf. Kein Wunder den die hier versammelten Musiker sind allesamt Profis. An der Lead Gitarre ist Matthias Lange (Metalium, Zed Yago), an der Rhythmusgitarre ist Yenz Leonhardt welcher schon bei Saxon, Stormwarrior und Kingdom Come gespielt hat. Den Beat an der Drums gibt Karsten Kreppert (Kneipenterroristen, Zed Yago, Kickhunter) vor und das Basspiel von Jens Becker (Grave Digger, Running Wild) ist eh über jeden Zweifel erhaben. Somit hat die Band und das Publikum ziemlich Spass und trotz dem Schneefall mit einer ordentlichen Party! Es gab sogar einen Fan der sich im crowdsurfen und stagediven versuchte.

Kurzum ein gelungener Abend mit einer tollen Band und vielen lieben Menschen!
Und Gerüchten zufolge ist die Band nächstes Jahr wieder im Riffelhof zu Gast, also kommet zuhauf. Hier wird ordentlich gerockt!

01.03.2018

Review Hells Belles am 24.02.2018 im Kreuz Obermarchtal

Ich bin gesegnet. Ich habe eine ganz liebe Freundin die in einer Band singt. Und da sie mich von meiner derzeitigen Situation ablenken will, nimmt sie mich kurzerhand zu ihrem Konzert mit. Also lasse ich mich darauf ein und stürze mich wieder mal in ein Rock´n Roll Abenteuer. Trotz Stau in Memmingen und einiger Schneeverwehungen kommen wir heil im Kreuz an. Ich werde sehr herzlich von Rich und Kate und zwei weiteren Freunden begrüßt. Kurz was gegessen, ein Bier in die Hand und ab geht es.

Die Hells Belles (Achtung Wortspiel) sind eine All-Girl AC/DC Coverband. Ich habe Kenntnis von 3 Bands dieser Art in Deutschland und habe bisher keine der 3 gesehen. Also lasse ich mich überraschen. Und die Überrachung ist gelungen. Viele denken sich AC/DC Songs sind einfach zu covern. Hier liegt die Krux im Detail. Und dieses Detail heisst Feeling und Groove. Den muss man erst mal wie Angus und Co hinbekommen. Und die Mädels haben es wirklich drauf. Sängerin Roxxy ist ziemlich erkältet und macht sich Sorgen ob sie die Show durchhält. Das Konzept 3 Sets mit 2 kleineren Pausen zu spielen erweist sich als sehr clever. Schon ab Beginn des zweiten Sets ist ihre Stimme voll da und die Songs zünden richtig. Dabei gefällt mir die etwas souligere Ausrichtung des Gesangs sehr gut. Die Sängerin ist ja auch kein unbeschriebenes Blatt. Der aufmerksame Rockfan hat längst erkannt das es Lydia Pane ist, welche als Sängerin von Axeperience und den Sainted Sinners, als Model und als Radiomoderatorin bekannt ist. Und wenn man dann noch ein ex Mitglied der Burning Witches als Rhythmusgitarristin in seinen Reihen hat, kann wirklich nichts mehr schief gehen. Aber neben den beiden glänzt die Lead Gitarristin Ursula besonders. Die rothaarige Italienerin geht ab wie das gleichfarbige Moped. Sie hat den Stil und das Feeling von Youngs Gitarrenspiel total verinnerlicht und bietet ein klasse Show. Bei soviel Körpereinsatz verzeiht man gerne mal einen schiefen Ton. Und zum Schluss noch ein Lob an die Songauswahl. Egal ob Kracher der Back in Black Arä, neueres Material wie „Rock or Bust“ oder sogar ein eigener Song namens „Rock´n Roll all Day“(von der Bandgründerin und Schlagzeugerin Steffi), die Hells Bells brauchen sich vor dem Original nicht zu verstecken. Und am besten haben mir die Bon Scott Titel „Touch too much“ und „Sin City“ gefallen, welche selbst von den Originalen sehr selten gespielt werden.

Bei dieser Band bekommt der Titel „Girls got Rhythm“ eine ganz neue Bedeutung. Ein Abend mit toller Musik, dargeboten von lauter hübschen Mädels und dazu das ein oder andere Bier, was will man(n) mehr. Ich habe es sehr genossen und freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.
Danke dir Lydia für den schönen Abend.

Text und Bilder: Tobias Vogel

https://www.facebook.com/tobisworldofrockandmetal/

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19.02.2018

Ian Paice: A drum legend

Ian Paice ist „hauptberuflich“  Schlagzeuger von DEEP PURPLE, In seiner Purple-freien Zeit tourt er aber gern mit anderen Bands um den Erdball. So war es im letzten Herbst mit SAINTED SINNERS auf einer Bulgarien Tour, so ist es aktuell mit PURPENDICULAR..  alles zu Ehren der großen musikalischen Klassiker von DEEP PURPLE.

Ein paar Impressionen gibt es hier aus dem Riffelhof Burgrieden von unseren Fotografen Matt und Tobi: Viel Spaß!

 

 

Fotos & Text: Matt Bischof

www.mattbischof.de

Instagram:

https://www.instagram.com/mattbischof_official/

 

Und hier die Bilder von Tobi:

 

Fotos: Tobias Vogel

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16.02.2018

Everwave und Riddle Me This 10.02.18 in Tampere (Finnland)

– English version below –

 

 

Acht Uhr Einlass – zehn nach acht bin ich an der Eingangstür der Bar. Drinnen die Hauptband und ein Barkeeper, ansonsten niemand. Hab ich mir die Zeit etwa falsch gemerkt? Nein, das Plakat neben mir sagt auch acht Uhr. Also doch mal vorsichtig schauen ob man mich schon rein lässt. Die Tür ist zumindest offen. Nach einem kurzen Moment kommt dann auch die Kassiererin, ich bin schlicht und ergreifend die erste die sich heute hier her verirrt hat. Selbst die andere Band ist irgendwo anders hin verschwunden.

Die Zeit vergeht und die Anzahl der Besucher steigt kaum. Zu Beginn der ersten Band sind es immer noch nur ca. 20 Leute. Da fehlen mir doch echt die Worte, für gerade einmal 5 € könnte man sich hier zwei  wirklich gute junge Bands anhören, also warum ist kaum jemand hier? „Riddle Me This“ bemühen sich redlich, aber viel Stimmung will bei trotzdem nicht aufkommen, außer mir und einer anderen Fotografin ist niemand vor der Bühne. Das Publikum sitzt schweigend an ihren Tischen, mitgesungen oder wenigsten mitgeklatscht wird hier nicht, manchen scheint es sogar zu viel Aufwand zu sein am Ende eines Songs zu applaudieren. Nach 45 Minuten verlassen die fünf die Bühne, ich bin fast schon erleichtert,  die Jungs taten mir irgendwie leid, es muss doch frustrierend sein, wenn man sich so bemüht und eigentlich gar keine Reaktion vom Publikum zurückbekommt.

Umbaupause, ich schreibe jeden den ich in Tampere und Umgebung kenne an; Es muss sich doch irgendwie Publikum auftreiben lassen! Das hilft aber auch nicht.

Selbst zu Beginn von „Everwave“ ist die Bar nicht mal ansatzweiße voll und vor der Bühne steht sowieso immer noch niemand.  Die Jungs stellen hier Ihren neuen Bassisten, Joona Niemi vor – der hier seine erste Show mit „Everwave“ spielt – und weil Finnen Plastikeimer lieben und die Spannung so auch viel größer ist kommt er erst mit einem Eimer auf dem Kopf auf die Bühne. Die Haare fliegen wie wild durch die Luft, allerdings auch wieder nur auf der Bühne. Ca. eine Stunde geben die Jungs alles und, oh Wunder, beim letzten Song sind dann endlich zwei (!) Leute vor der Bühne und feiern wirklich mit.

Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, nicht von den Bands, aber vom Publikum. Für eine Stadt dieser Größe (230.000 Einwohner) sind gerade mal 46 Besucher schon traurig.

 

English:

Eight o’clock entry – ten past eight I’m at the door of the bar. Inside are the main band and a bartender, no one else. Did I remember the time wrong? No, the poster next to me says eight o’clock as well. So I carefully check if they let me in already. The door is at least open. After a short moment, the cashier arrives. I am simply the first one arriving. Even the other band disappeared to some other place.

Time passes and the number of visitors hardly rises. At the beginning of the first band there are still only about 20 people. I’m speechless, for just 5 € you could listen to two really good young bands, so why is hardly anyone here? “Riddle Me This” are trying their best, but there’s still not much atmosphere, except me and another photographer, no one is in front of the stage. The audience is sitting in silence at their tables, no singing or clapping takes place here, for some it even seems to be too much effort to applaud at the end of a song. After 45 minutes, the five leave the stage and I’m almost relieved, as I felt kinda sorry for the guys. It must be frustrating, to try so hard and get almost no reaction from the audience.

 

Changeover, I write to everyone I know in Tampere and the surrounding area; There must be a way to get some people here! But that does not help either.

Even at the beginning of “Everwave”, the bar isn’t crowded at all and of course there is still nobody standing in front of the stage. The guys introduce their new bass player, Joona Niemi – who plays his first show with “Everwave” here – and because Finns love plastic buckets and the suspense is so much bigger, he comes onto the stage with a bucket on his head. The hair is flying wildly through the air, but again only on stage. They play for approximately an hour and give everything and – oh wonder – during the last song there are finally two (!) people in front of the stage who really celebrate.

I’m actually disappointed, not by the bands, but by the audience. For a city of this size (230,000 inhabitants) just 46 visitors is really sad.

 

Copyright: Anna Brödel, ScarletMemory Photography

28.01.2018

Antti Railio & Noora Louhimo Duet Show – 26.01.2018 in Tampere, Finnland

Da ich bisher noch nie im Yo-talo war und mir nicht ganz sicher bin, wo genau ich hin muss, bin ich bereits 30 Minuten vor Einlass da. Zu meiner großen Überraschung warten da tatsächlich auch schon andere Leute und 15 Minuten später hat sich eine richtige Schlange gebildet. Sowas habe ich in Finnland bisher nur bei Sonata Arctica erlebt und selbst da nicht in diesem Ausmaß. Anscheinend ist die Betitelung von Noora Louhimo und Antti Railio als „the leading acts of Finnish Rock-scene“ nicht übertrieben.

Drinnen geht dann allerdings alles wieder seinen gewohnten Gang – die Leute stürmen nicht Richtung Bühne, sondern lieber zur Bar oder den Sitzplätzen.

Es kommen immer mehr und mehr Leute und mit Beginn der Show ist es, obwohl nicht komplett ausverkauft, sehr voll.

Insgesamt gibt’s 13 Cover, mal im Duett mal einzeln. Von Elton John über Janis Joplin bis zu Whitesnake ist alles dabei. Besonders schön ist „Kiss From A Rose“ von Seal. Antti und Noora harmonieren nicht nur stimmlich super miteinander, die zwei wirken auch einfach als ob sie jede Menge Spaß an ihrem Auftritt hätten. Man könnte fast meinen die zwei stünden regelmäßig gemeinsam auf der Bühne. Nooras Parts sind Energiegeladen und voller Power, während Antti eher gefühlvollere Töne erklingen lässt.

Ein weiteres Highlight ist „Who wants to live forever“ von Queen, bei dem das ansonsten doch recht zurückhaltende Publikum zumindest ein bisschen mit singt.

Nach einer guten Stunde bildet „We are the champions“ den Schlussakkord und ein Großteil des Publikums stürmt fast schon fluchtartig Richtung Ausgang.

Eine durchweg gute Leistung aller Beteiligten. Zu guter Letzt möchte ich hier auch noch ein Lob an die Band, bestehend aus JC Halttunen, Konsta Lehmonen und Arttu Kuusisto anbringen.

 

 

Copyright: Anna Brödel, ScarletMemory Photography

 



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