27.01.2019

Blackout Problems, Cadet Carter und Umme Block, 23.01.2019 Roxy Ulm

Mit verzerrtem Gesang, E-Gitarre und Synthies läutet die Münchner Band Umme Block das letzte Konzert der KAOS-Tour im Ulmer Roxy ein. Leoni Klinger und Klara Maria Rebers brachten mit Drumcomputer und ihrer sympathischen Art direkt Bewegung in das Publikum. 

Cadet Carter heizten dann das Roxy für Blackout Problems richtig ein, so dass nicht einmal das Barpersonal noch ruhig stand. Spätestens mit „Car Park Song“ war das Eis zwischen den Münchnern und den Besuchern gebrochen und die Menge war mehr als bereit für Blackout Problems. 

Kurze Zeit später standen sie auf der Bühne. „Wir nehmen nur Bands mit, mit denen wir befreundet sind!“ so Sänger und Gitarrist Mario Radetzky. Das Konzert verlief sehr emotional, nicht nur für Blackout Problems. Bei dem Song „Holly“ konnte auch die Vorband Umme Block, welche sich inzwischen zur Menge gesellt hat, die ein oder andere Träne nicht mehr verkneifen. 

An diesem Abend war so ziemlich alles geboten. Wettcrowdsurfen von der Bühne zur Bar oder das sportliche klettern auf die Stahlträger der Bühne. Es war ein Mix aus Gänsehaut und Pogo tanzen. Mit voller Energie spielte die Band einen Song nach dem anderen, ohne das man einem der Jungs ein Hauch von Erschöpfung ansehen konnte. „Gebt mir alles! Wer morgen zur Arbeit muss, der macht blau. Ich übernehme jede Schicht!“ versprach Mario. 

Und was passiert jetzt nach der Tour? Blackout Problems sind schon für Festivals wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ und einigen anderen gebucht worden. 

„Mit euch möchten wir diese Festivals auseinandernehmen!“ und das sind keine leeren Versprechungen.

Double Headliner Acoustic Show: Darkness, Blacksmith & Kerker und Undertow in der Traube Bellenberg

Laut und kreischende Riffs, so kennt man „Undertow“ eigentlich. Doch die 4 köpfige Band bewies am Samstag (19.01.2019), dass sie auch anders können. Und das mehr…

11.01.2019

VORANKÜNDIGUNG BLACKOUT PROBLEMS ROXY ULM

Blackout Problems gehen auf „Kaos“ Tour und machen Halt im Ulmer Roxy.

Nach dem Release des Albums „Holy“ (2016) folgten zahlreiche Konzerte, Auftritte im Fernsehen und einige Support-Touren bei Jennifer Rostock, Heisskalt, Royal Republic und Apologies, I Have None. Dazu kamen zahlreiche Festival-Auftritte und Features mit
Boysetsfire-Frontmann Nathan Gray sowie Electro-Tüftler Christian Löffler. 

„Kaos“, das zweite Album der Band, ist am 15.06.2018 erschienen und startete mit Platz 25 in den deutschen Albumcharts. Hierfür ging es im Herbst schon auf eine ausgedehnte Tour, doch aufgrund der Nachfrage gibt es im Januar noch einige Zusatzshows, unter anderem ist das Roxy mit von der Partie. 

Blackout Problems 2018 ©Ilkay Karakurt

Mittwoch 23.01.2019
Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK 20,80€;  AK 22,00€
 

Weitere Infos unter www.http://roxy.ulm.de

27.10.2018

10 Years Anniversary of Vorna

Vor einiger Zeit beim Scrollen durch Facebook, fiel mir eine Veranstaltung ins Auge: „10 Jahre Vorna“. Hmm, irgendwie kommt mir der Name bekannt vor, aber wo her? Ach ja, das ist die Band von der man mir schon so oft erzählt hat das ich sie sicher toll finden würde. Zehnjähriges Band Jubiläum, was könnte es für einen besseren Zeitpunkt geben mir die Band mal genauer anzuschauen (und natürlich auch anzuhören). Das Konzert ist ja auch noch direkt hier bei mir in Tampere und ich habe für den Abend noch keine Pläne, also warum auch nicht.

 

Als Support sind Drearyym am Start. An die erinnere ich mich noch, ist aber auch schon wieder eine ganze Weile her, dass ich die Jungs aus Lempäälä live gesehen hab. Zum Glück wusste ich noch vom letzen Mal, wie gut die Show schon vor fast zwei Jahren war, ansonsten käme ich bei einem Mix aus Melodic Death/Folk/Black Metal sicher nicht auf den Gedanken, dass mir die Musik gefallen könnte. Meines Erachtens haben sich die Jungs inzwischen noch deutlich gesteigert. Die sieben Songs, inclusive eines Tommi Läntinen Cover (Via Dolorosa) sind genau richtig um das Publikum anzuheizen, was auch dringend nötig ist. (Anmerkung: Ich finde es ja cool wenn auch Jungs stricken, aber während eins Konzertes – und zwar während die Band spielt – und das auch noch im vorderen Teil des Publikums, ist irgendwie etwas seltsam.)

Vorna hat dann leichtes Spiel die Zuschauer zu begeistern. Gut, die meisten Fans sind ja eh offensichtlich ihretwegen hier. Die Show ist ein Ausflug durch die Bandgeschichte, von alten Demos (Snowcovered Land) bis zu brandneuen noch nie gespielten Songs(Syvyydet) ist alles dabei. Für mich ist das ganze komplett neu, ich hatte zwar eigentlich vor, vor dem Konzert in ein paar Songs hineinzuhören, aber irgendwie hat sich das nicht ergeben und so bin ich ohne jegliche Vorstellung und völlig unvoreingenommen. So eine kleine Zeitreise durch die letzten zehn Jahre ist ja durchaus lustig und irgendwie spannend, andererseits bin ich auch noch nicht total begeistert. Ständig bräuchte ich keine Konzerte von Vorna, aber so  zum 15 Jährigen Jubiläum schaue ich gern mal wieder vorbei.

 

 

English:

A while ago, while scrolling through Facebook, I noticed an event: „10 years Vorna“. Hmm, somehow the name seems familiar but from where? Oh yes, that’s the band I’ve been told so many times that I would find them great. Ten year band anniversary, what better time could it be, for me to take a closer look at the band? Especially as the concert is right here in Tampere and I have no plans for the evening yet, so why not.

 

Support act is Drearyym. I still remember them, but it’s been quite a while since I saw the guys from Lempäälä live. Fortunately, I still knew from last time, how well the show was already nearly two years ago. Otherwise it wouldn’t come into my mind, that I could like a mix of melodic death / folk / black metal. In my opinion, the boys have meanwhile increased significantly. The seven songs, including a Tommi Läntinen cover (Via Dolorosa), are just right to heat up the audience, which is also urgently needed.  (Note: I think it’s kinda cool when guys knit too, but during a concert – and while the band is playing – in the front part of the audience, it’s kinda weird.)

Vorna then has it really easy to delight the audience. Well, most fans are anyway obviously here because of them. The show is a trip through the band’s history, there is everything, from old demos (Snowcovered country) to brand new never played songs (Syvyydet). For me, the whole thing is completely new. I intending to listen to a couple of songs before the concert, but somehow that did not happen and so I got to see the show completely unbiased. Such a small time travel through the last ten years is quite funny and somehow exciting, but on the other hand, I’m not totally thrilled. I wouldn’t need Vorna concerts all the time, I think maybe for the 15 anniversary it would be nice to attend a show again.

 

Copyright: Anna Brödel (https://www.facebook.com/theScarletMemoryPhotography/)

25.10.2018

GINGER RED: Drei Fragen an Manni Schmidt (REFUGE)

Wir haben Manni Schmidt – Gastmusiker auf  dem morgen erscheinenden GINGER RED Album „Donuts And Coffee“ – dieselben drei Fragen gestellt wie Frank Pané letzte mehr…

Review Primal Fear, Riot V, Existance Kaminwerk Memmingen 29.09.2018

Die französische Band Existance war mir bis dato unbekannt. Das ist das schöne an solchen 3er Packages. Man sieht seine Lieblingsbands und kann gleichzeitig auch neue entdecken. Ich machte mich also recht unbedarft auf, um die Band zu fotografieren. Umso überraschter war ich, als ich die Jungs auf der Bühne sah. Ein Feuerwerk an Spielfreude, 80er Jahre Posing und Bewegung. Die Musik passt dazu wie die berühmte Faust aufs Auge. Hier wird 80er Jahre Heavy Metal geboten. Der Sänger/Gitarrist erinnert mich mit seinen Posen und Grimassen nicht selten an Steve Vai in seiner Filmrolle als Jack Butler in Crossroads – Pakt mit dem Teufel.
Ein sehr gelungener Auftakt. Diese Band habe ich ab jetzt auf meiner Liste.

Riot V enterten die Bühne mit genau so viel Spielfreude wie ihre Vorgänger Existance sie verlassen hatten. Es ist schön wenn eine Band ihre Message mit so viel Power und Freude nach außen trägt. Sänger Todd Michael Hall ist gesanglich in Höchstform und die Instrumentalfraktion lässt nichts anbrennen. Somit erleben wir von dieser Band wieder einen klasse Auftritt. Das einzige Manko ist das der Gig „nur“ 50 Minuten dauert. In dieser Form würde ich die Band gerne mal auf einer Headliner Tour sehen. Gespielt wird hauptsächlich Material des letzen Albums gemischt mit den unverzichtbaren Hits der Band wie „Thundersteel“ oder „Sword and Tequila“. Ich bin immer noch geflasht von der Bühnenenergie die insbesondere die beiden Gitarristen Nick Lee und Mike Flyntz an den Tag legen. Seht euch meine Bilder an, da könnt ihr die Energie und den Spass förmlich greifen.

Das Motto der Tour lautet: 20 Years of Primal Fear – Apocalypse over Europe. Apokalypse natürlich aufgrund des Namens der neuen Veröffentlichung. Aber was die Band auf der Bühne zeigt kommt dem sehr nahe. Aber eins nach dem anderen.

Ich habe mich entschlossen das Meet and Greet Package mit der Band zu buchen. Und ich war begeistert. Vor Showbeginn hat man alle Musiker vor der Nase, kann mit allen reden und sich austauschen. Alle sind ruhig und gechillt, ein großer Vorteil gegenüber nach der Show, wenn die Musiker ihre Ruhe möchten oder der Buscall früh ansteht. So wurden sämtliche Fan Wünsche meinerseits erfüllt und ich habe sogar den Preis bekommen, welchen ich bei einem Primal Fear Preisausschreiben vor längerer Zeit gewonnen hatte. Somit war ich schon vor Konzertbeginn glücklich.

Die ersten beiden Bands haben das Publikum schon richtig angeheizt. Aber Primal Fear legte locker noch ein bis zwei Gänge drauf. Über die musikalischen Fähigkeiten der Beteiligten brauche ich kein Wort verlieren, den hier sind ganz klar Weltklasse Musiker auf den Brettern die die Welt bedeuten. Dasselbe gilt auch für den Sänger Ralf Scheepers. Und trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wie sensationell er das Live Programm der Band meistert. Gänsehaut pur. Geboten wird ein Querschnitt der bereits erwähnten 20 Jahre aber auch einiges Material von der neuen Scheibe. Die Stimmung ist sprichwörtlich am überkochen und man kann es in den Gesichtern der Zuschauer sowie der Band sehen, das hier alles passt.

Ein wirklich toller Konzertabend geht zu Ende. Und der Dank geht wieder einmal an Meggy Schneider und sein Rockabend Concerts Team, sowie an Matthias Ressler und sein Kaminwerk Team. Ich liebe es!

Euer Rock´n Roll Reporter

Tobias

 

Bilder und Text: Tobias Vogel

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22.10.2018

Review Rebellion und Mission in Black, Riffelhof Burgrieden 28.09.2018

Heute geht es im Riffelhof etwas härter zur Sache. Die Support Band spielt eine kräftige Mischung aus Death und Thrash. Auf dem Debüt Album „Anthems mehr…

20.10.2018

Review Warwick/Johnson Riffelhof Burgrieden 23.09.2018

Review Warwick / Johnson Sonic Acoustic Attack Tour 23.09.2018 im Riffelhof Burgrieden   Ich war mal wieder im Riffelhof, meinem zweiten Wohnzimmer. Marc und Susi mehr…

18.10.2018

GINGER RED: Drei Fragen an Frank Pané (Bonfire, Sainted Sinners)

Wir haben Frank Pané – Gastmusiker auf dem nächste Woche erscheinenden GINGER RED Album „Donuts And Coffee“ – kurz mal interviewed: Rubrik: 3 Fragen   mehr…

10.10.2018

Kamelot 26.09.18, Tampere

Der Abend startet mit den Deutschen Symphonic Metallern von Leaves‘ Eyes. Ich bin weder ein Fan von Symphonic Metal, noch von Wikingern und ganz und gar nicht von hohen Frauenstimmen. Ich bin also, was Leaves‘ Eyes angeht, um es freundlich auszudrücken, doch eher skeptisch. Die auch zu Showbeginn nicht einmal halb volle Halle steigert meine Hoffnung auch nicht gerade. Zugegeben, Mittwoch ist nicht unbedingt der Beste Tag für ein Konzert, aber man bekommt hier schon ein recht starkes Line Up geboten, etwas mehr Publikum hatte ich also doch erwartet.  Aber zumindest überraschen mich Leaves‘ Eyes mit einer erstaunlich guten Performance. Als Sänger Alexander Krull dann gegen Ende der Show auch noch mit Helm und Schwert bewaffnet zur Schlacht ruft, bin dann doch auch ich von der Qualität von Leaves‘ Eyes überzeugt und schließe mich gerne den anderen Besuchern an mit fliegen Fäusten und wehenden Haaren in den Krieg zu ziehen.

Die neue „super Band“ aus Finnland – so wird Flat Earth beworben. Ja, die Besetzung ist mit Mikko „Linde“ Lindström und Gas Lipstick (ex H.I.M.), Niclas Etelävuori (ex Amorphis) und Anthony Pikkarainen durchaus hochkarätig. Dementsprechend viel hatte ich mir auch erwartet und ich bin fast schon etwas enttäuscht. Musikalisch ist das ganze schon nicht wirklich mein Fall, aber ja noch durchaus ok, aber was definitiv fehlt ist die Kommunikation zwischen Band und Fans. Wirklich Stimmung kommt hier dementsprechend leider auch nicht auf.

Bei Kamelot hingegen ist die Stimmung fantastisch und für einen Mittwochabend ist auch die Besucherzahl inzwischen annehmbar. Die Fans mussten aber ja auch lange genug warten die Kamelot mal wieder live zu sehen, der letzte Auftritt in Tampere ist immerhin schon fast 5 Jahre her. Dafür geben die Amis jetzt alles um Ihre Fans ausreichend für die lange Wartezeit zu entschädigen. Mit „Phantom Divine (Shadow Empire)“ kommt auch gleich Gastsängerin Lauren Hart von Once Human zum Einsatz. Fans von Battle Beast Sängerin Noora Louhimo müssen sich da etwas länger gedulden, erst bei „Sacrimony (Angel of Afterlife)“ und „Liar Liar (Wasteland Monarchy)“ bekommen wir auch Ihre Stimme zu hören. Der Abend vergeht viel zu schnell für meinen Geschmack, bevor ich es so richtig mitbekomme verabschiedet sich die Band auch schon wieder von Ihren Fans. Das sich die Show so kurz angefühlt hat, hat aber sicherlich nichts mit der Länge der Setliste zu tun, sondern vermutlich einfach daran, dass ich total von der Musik mitgerissen bin.

Meiner Meinung nach eines der Besten Konzerte die ich dieses Jahr erleben durfte.

 

English:

The evening starts with the German Symphonic Metalists of Leaves‘ Eyes. I am neither a fan of Symphonic Metal, nor of Vikings, and not at all of high female voices. So in terms of Leaves‘ Eyes, to put it mildly, I’m rather skeptical. The hall, which is not even half full at the start of the show, does not exactly increase my hope either. Ok, Wednesday is not necessarily the best day for a concert, but you get a pretty strong line up here, so I still expected a bit more people. But at least Leaves‘ Eyes surprise me with an amazingly good performance. When, close to the end of the show, singer Alexander Krull armed with helmet and sword calls off for battle, even I’m convinced of the quality of Leaves‘ Eyes and need no futher invation to follow the example of the other fans to throw my fist in the air and march with waving hair into the fight.

The new „super band“ from Finland – that’s how Flat Earth is advertised. Yes, the cast is quite top-class with Mikko „Linde“ Lindström and Gas Lipstick (ex H.I.M.), Niclas Etelävuori (ex Amorphis) and Anthony Pikkarainen. Accordingly, I had expected a lot and I’m almost a bit disappointed. Musically, the whole thing is not really my case, but still quite ok, but what is definitely missing is the communication between band and fans. Therefore there is no real atmosphere existing.

During Kamelot, however, the atmosphere is fantastic and for a Wednesday evening, the number of visitors is also acceptable now. But the fans had to wait long enough to see the Kamelot live again, the last gig in Tampere was almost 5 years ago. But now the Americans give everything to compensate their fans for the long wait. With „Phantom Divine (Shadow Empire)“ guest vocalist Lauren Hart from Once Human immediately got included as well. Fans of Battle Beast singer Noora Louhimo have to wait a bit longer, only with „Sacrimony (Angel of Afterlife)“ and „Liar Liar (Wasteland Monarchy)“ we also get to hear your voice. The evening goes by way too fast for my taste and before I really realise it, the band already says goodbye to your fans again. That the show felt so short certainly had nothing to do with the length of the set list, but only with the fact, that I got totally carried away by the music. In my opinion, one of the best concerts I was able to experience this year.

 

Copyright: Anna Brödel (https://www.facebook.com/theScarletMemoryPhotography/?ref=bookmarks)



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